PILGRIM STUDIO

Recording, Mixing & Mastering

Aktuell im Pilgrim Studio



R'n'B Aufnahe, Mix und Mastering-Session mit der jungen Musikerin Navsika Xevelonakis.




John Franken ist erneut für Aufnahmen, Editing und Mixing im Pilgrim Studio.



Mit grosser Freude begrüssen wir unseren neusten Zuzügler, eine Hammond A-100 Röhren Tonewheel Organ. Die A-100 ist baugleich mit der B3 und C3, ausser dass die A-100 zusätzlich über einen internen Hall verfügt. Dieses Exemplar stammt aus dem Jahr 1961, und wurde offensichtlich über all die Jahre äusserst pfleglich behandelt. Die A-100 wurde fachmännisch auf 230 Volt und 50 Hz umgebaut. Sie funktioniert einwandfrei und klingt spitze.




Das Pilgrim Studio verfügt nun über ein Wurlitzer 300A Piano. Dieses extrem seltene Wurlitzer E-Piano - das letzte elektromechanische Piano-Modell von Wurlitzer - wurde nur während drei Jahren und ausschliesslich für Deutschland hergestellt. Es gilt unter Kennern als bestes jemals gebautes Wurlitzer. Dieses Exemplar ist in einem sehr guten Zustand.

Im Unterschied zum üblichen Modell 200A hat das 300A einen weiteren, grösseren Lautsprecher unten im Gehäuse, was ihm einen volleren und wärmeren Klang gibt. Natürlich können aber auch nur die üblichen zwei kleinen Lautsprecher im oberen Teil des Gehäuses verwendet werden, oder das Wurli wird über einen Gitarren-Amp verstärkt. Oder es wird eine Mischung aus allem aufgenommen... Was auch immer der gewünschten Aufnahme am besten entspricht.




Die Tessiner Formation Pierino e i lupi hat ihre neue CD im Pilgrim Studio mastern lassen. Mit ungewöhnlicher Besetzung - Bassklarinette, Akkordeon, Flügel, E-Gitarre, Cello, Toy Piano, Schalgzeug und andere Instrumente - zaubern die hochprofessionellen Musiker verspielte und verträumte Klangperlen hervor.

Simone Mauri: Klarinette und Bassklarinette
Giancarlo Nicolai: elektrische Gitarre
Santo Sgrò: Perkussion und allerlei Spielzeug
Peter Zemp: Klavier, Akkordeon, Bonsaikeyboard




Wir mischen das exklusive Konzert von eCHo (Walter Lietha, Corin Curschellas, Christine Lauterburg, Dide Marfurt, Andi Hug, Matthias Lincke, Jean Pierre Dix) im Krematorium Sihlfeld, Zürich.



Das Pilgrim Studio verfügt nun über einen VOX AC 30 Top Boost Röhrenverstärker von 1971. Er klingt unglaublich schön und ist frisch revidiert.



Wir verfügen nun über eine Studer C37 Röhren Bandmaschine in sehr gutem Zustand.
Und zu unserem P. Schmidtmann & Co. Harmonium haben sich drei neue Harmonia (ja, Harmonia ist die Mehrzahl von Harmonium) hinzu gesellt. Eines davon ist ein sehr seltenes (und lautes!) Pump-Harmonium.




Wir mischen und mastern die neue CD des Saiten-Experten Christoph Greuter. Die CD erscheint im Herbst auf dem Narrenschiff Label.



Das Lied des Schweizer Liedermachers Stefan Heimoz übers Geld und die Frutiger Spar- und Leihkasse, welches im Pilgrim Studio produziert wurde, ist jetzt online anhörbar.



Das Pilgrim Studio ist seit längerem auf facebook zu finden, sowie seit neuerem auch auf instagram. Feel free to follow us!



Roman Nägeli nimmt im Pilgrim Studio Acoustic Fingerstyle Guitar auf. Als langjähriger Fingerstyle Gitarrist ist Rumi S. Hatt bestens geeignet, bei diesem Projekt als Tontechniker mitzuwirken.



John Franken hat erneut im Pilgrim Studio Sprach- und Gesangsaufnahmen gemacht.



Die neue Regie B des Pilgrim Studio verfügt jetzt Über eine ADT C24 48-Kanal Inline-Konsole. Das C24 ist die aufwändiger aufgebaute Vorgänger-Version des bekannteren 5MT (von welchem eines in der Regie A des Pilgrim Studio steht).



Die Pilgrim Studio Distribution, Vertrieb von höchstwertiger Audio-Technik, hat jetzt eine eigene Webseite und eine eigene facebook Seite.



Der Berner Liedermacher Stefan Heimoz ist über seinen Alt-Achtundsechziger-Schatten gesprungen und hat für eine Regionalbank einen Song geschrieben, den er am 1. April im Pilgrim Studio aufnahm. Der Song wird in etwa zwei Wochen auf der Webseite der Frutiger Spar- und Leihkasse veröffentlicht.




Daniel Milert hat mit dem Rapper Adi Skill am Song "Schicksal" gearbeitet.



Wir mischen und mastern Stücke von Harry & Ernschie aus Bayern.



Der Yamaha C3 Flügel (186 cm Länge) ist angekommen und klingt fantastisch - extrem reiche Bässe und ein sehr sonorer Klang. Der Yamaha C3 gilt zu recht als Studio-Standard.
Der kleine Schmidt-Flohr ist verkauft. Er hat wirklich Charme, ist aber weniger vielseitig einsetzbar als der C3.



Julia Schlenker und Rumi S. Hatt mischen die Eröffnungsfeier der neuen Konzertreihe Volksmusig im Volkshuus.



Frederick Tsanu arbeitet mit Daniel Milert und Rumi S. Hatt an einem African Reggae Projekt.



Daniel Milert hat für den Produzenten Andi Brunner gearbeitet.



Wir digitalisieren Bänder der legendären Psychedelic Folk Band J. N. Surabya, und werden die Stücke neu mischen, und allenfalls sogar unabgeschlossene neue Tracks fertigstellen.



Die CD "Alles werd weder eis" der Band QueR wurde rechtzeitig zu Weihnachten fertig.



Julia Schlenker hat historische Aufnahmen auf Viertelzoll-Bänder aus den Sechziger Jahren digitalisiert und aufbereitet.



Das Pilgrim Studio verfügt nun über einen Schmidt-Flohr Flügel. Es ist ein 155 cm Stutzflügel aus den Vierziger Jahren mit neuer Hammermechanik. Es ist wohl eher nicht das Richtige für Steinway-geprägte Konsi-Abgänger, aber ein schönes Stück mit gutem Klang und viel Scharm und Karakter.



Rumi S. Hatt hat für den Jazz-Pianisten Michael Beck die Mikrofonierung seines Flügels optimiert. Als Gegenleistung erhielt das Pilgrim Studio von Michael eine GEM Model P Orgel, welche beinahe baugleich ist mit der besser bekannten Vox Jaguar.



Tsering Purtag hat im Pilgrim Studio seine neue CD "the singin' guitar" mastern lassen.



Wir arbeiten nach wie vor an den Projekten von QueR wie auch von Perelin. Quer nimmt zur Zeit letzte Keyboards, Perkussion und Gitarren auf, sowie Gesang.



Malte Müller hat im Pilgrim Studio eine CD für seine Tochter aufgenommen. Julia Schlenker und Daniel Milert haben den Auftrag ausgeführt.



Die neue CD "Yule" von Lincke Hatt Sennhauser Anderwert ist fertig. Sie wird auf dem Narrenschiff Label erscheinen.



In den letzten Monaten haben einige Gitarren- und Bassverstärker sowie vintage Orgeln ihren Weg ins Pilgrim Studio gefunden:

Amps:

Mesa Boogie Lonestar. Ein extrem vielseitiger und sehr edel klingender Vollröhren-Gitarren-Amp. Nur schon der Hall ist zum Schmelzen.

Vox Night Train. Ein kleiner 15 Watt Röhren-Verstärker mit 15" Box, klingt verzerrt sehr bissig und durchsetzungsfähig, und clean glockig und klar.

Randall Commander I. Ein solid state Amp aus den Siebzigern mit schönem Tremolo und extrem tiefem Hall, einem schönen Clean-Sound und interessanter Crunch-Verzerrung. Zwei unterschiedlich klingende Kanäle. "Kurt loved his Commander I" - Courtney Love.

Laney Linebacker 65. Ein solid state Amp der erstaunlich gut klingt, auch die Verzerrung ist super, sehr rotzig.

Fender Deluxe Reverb 112 plus. Ein solid state Amp mit dem typischen klaren Fender-Sound. Verzerrung ist weniger seine Sache.

Den grossen Roland Jazz Chorus JC-160 mit 4x12" haben wir natürlich immer noch. Legendärer Chorus, clean aber nicht steril. Extrem gute Ansprache.

Solton Leslie. Rotzig und mächtig.

Yamaha RA-50 und RA-70. Sublimer Rotor-Sound. Die Yamaha RA Modelle klingen auch ohne Leslie super, warm und klar. Als Klangbeispiel: Ein Yamaha RA Leslie wurde bei "Shine on you crazy diamond" der Floyds auf der Gitarre eingesetzt.

Bugera 2x12" Box. Gut für den Vox Night Train, bringt etwas mehr Luft als die Vox 1x15" Box.

Randall 4x12" Box. Immer gut zu haben.

Orgeln und Pianos:

Hohner Electra Piano. Ein Elektro-Piano im Stile von Fender Rhodes und Wurlitzer, aber mit fetterem und knackigerem Sound. Wurde gerne von John Paul Jones eingesetzt (Stairway to Heaven etc. - er war kein Fan von Rhodes und Wurli), und ist u.a. auch auf Aufnahmen von Ian Carr zu hören.

Kirchenorgel Sweelinck von Johannus. Sehr schöne Sounds, nicht nur für Kirchen-Atmosphäre zu gebrauchen.

Hammond Aurora. Sehr schöne Hammond-Sounds, auch wenn sich Leute mit B3-Fixation die Nase rümpfen. Viel schöner als die uninspirierende T200 Tonewheel Hammond die wir kurz hatten.

Philips Philicorda 762. Extrem fetter Sound, sehr eigen. Kult.

Crumar Organizer 2 Combo Organ. Edler Sound, kann sehr nach Hammond klingen.

Crumar T1. Etwas dreckiger und rockiger als die Organizer 2. Cooler Moog-mässiger Bass-Synthesizer.

Yamaha YC-45D Combo Organ. Die Königin unter den alten Combo-Orgeln.

Vermona ET-3. Alte DDR-Combo-Orgel, super Sound, sehr vielseitig.

Viscount Super Intercontinental Combo Organ. Sehr spannende Orgel mit integrierter String Machine / Synthesizer und cooler Modulations-Einheit. Sehr selten.

Viscount Intercontinental Imperial Combo Organ. Eine umfassende Combo-Orgel, leider funktioniert zur Zeit fast nichts.

Hohner International / Logan T242 Combo Organ. Eine ungewöhnliche Orgel mit ungewöhnlichen Sounds.

Crumar Haven 103 Orgel. Vereint Lowrey-ähnliche und Farfisa-ähnliche Sounds, mit original Leslie.

Ahlborn Orgeln. Zwei Stück. Die eine klingt sehr hübsch und süss und gleichzeitig durchsetzungsfähig, die andere klingt eher wie eine normale Kirchenorgel.

Farfisa Matador Combo Organ. Der extrem bissige Sound von Farfisa, im Mix immer zuvorderst. Quasi der Juno der frühen Siebziger. ;-)

Pianos von Welmar (warm und voll) und Knight (heller).

Ein Harmonium darf natürlich auch nicht fehlen.

Dazu diverse Effect Pedals, unter anderem ein Gerd Schulte Compact Phaser A aus den Siebzigern, ein Colorsound Fuzz auch aus den Siebzigern, ein wohl fast so altes Morley Phaser Pedal, ein TC Chorus, ein Hughes & Kettner Tube Factor (gut um den Solton Leslie verzerrt anzufahren), und einige T. Rex Bodentreter.

Vieles davon kam bereits kurz nach der Ankunft zum Einsatz in Aufnahmen für Thierry Luterbacher, und vor allem jetzt für die Band QueR.



QueR hat alle Schlagzeug und Bass Spuren aufgenommen, jetzt sind Gitarren und Keyboards an der Reihe.



Die Band QueR nimmt eine CD im Pilgrim Studio auf.



Das Projekt von Thierry Luterbacher konnte aus Zeitgründen nicht im Pilgrim Studio abgeschlossen werden und wird nun von Johannes Eberhard gemischt.



Die CD Rumi S. Hatt - nistar ist fertig und ab sofort erhältlich.



Joseph Bouhenguel nimmt im Pilgrim Studio neue Stücke auf. Daniel Milert produziert die MIDI-Tracks, nimmt die Vocals und Gitarren auf, und mischt.



Julia Schlenker und Daniel Milert werden seit Herbst 2014 (Julia) bzw. Mitte 2015 (Daniel) im Pilgrim Studio als Assistenten eingearbeitet. Julia Schlenker leitet bereits Aufnahmesessions und editiert Tracks, Daniel Milert ist zudem auch für MIDI-Programmierung zuständig.
Herzlich willkommen im Pilgrim Studio!



Ich nehme mit Julia Schlenker Konzerte von Lincke Hatt Sennhauser Anderwert in St. Galler Kirchen auf.



Thierry Luterbachers Projekt nimmt Form an. Die Drummer Bruno Albrecht und Paolo Bariffi sowie der Bassist Bruno Scheibler haben ihre Beiträge eingespielt. Bald beginnt der Mix.



Paolo Bariffi steht dem Pilgrim Studio ab sofort als Schlagzeug-Stimmer zur Verfügung. Wie bei jedem Instrument ist auch beim Schlagzeug die richtige Stimmung essentiell. Paolo bringt mehrere Jahrzehnte Erfahrung im Schlagzeug Tuning mit, was deutlich zu hören ist. Er leistet auch als Studio-Drummer hervorragende Arbeit. Danke, Paolo!



Stefan Heimoz nahm ein Lied über die Mühlesteine auf dem Niesen auf, welches für Werbung für die Niesen-Bahn verwendet werden wird.



Es wurden LPs und eine Musikkassette digitalisiert.



Die Folk-Formation Perelin nimmt weitere Stücke im Pilgrim Studio auf. Gemischt und gemastert wird im März, April und Mai 2016.



Das Duo Zeusler war für Aufnahmen im Pilgrim Studio. Gemischt und gemastert wird im Februar 2016.



Für die Therapeutin Barbara Werner wurden die Aufnahmen ihrer Relaxations-CD gemastert.



Weitere Hallgeräte: 2x Sony DPS-R7. Der Engineer von David Bowie soll gesagt haben die Hallplatten in diesem Gerät klingen besser als die Originale von EMT.



Das Pilgrim Studio ist nun offizieller Vertrieb von NPNG Products in der Schweiz und der EU. Die Mikrofon Vorverstärker von NPNG sind die transparentesten die ich kenne.

Ebenso übernimmt das Pilgrim Studio ab sofort den Schweizer Vertreib für die Wandler von Acousence. Die A/D Wandler von Acousence sind klarer und natürlicher als alle Wandler die ich bisher gehört habe. Meine bisher so geschätzten Euphonix Wandler klingen wie Schleifpapier im Vergleich, während der hochgelobte ULN-8 von Metric Halo im Vergleich künstlich und unecht klingt.

Siehe den neuen Menupunkt "Distribution" für weitere Infos.



Neuanschaffungen:
Pearl CC22 Mikrofon. Beeindruckendes Mikrofon aus Schweden.
Sanken CU-41X. Grandios für alle akustische Instrumente, Overheads, und gewisse Stimmen. Das Pilgrim Studio verfügt nun über ein Paar dieser tollen japanischen Mikrofone.



Julia Schlenker arbeitet an einem eigenen Projekt im Pilgrim Studio.



Es haben noch mehr Hallgeräte ihren Weg ins Pilgrim Studio gefunden:

Sony DRE-S777: Ein Faltungshall der unglaublich real, schön und organisch klingt. Der ideale Hall für alles Akustische. Software-Faltungshall beruht auf einem anderen Prinzip und kommt bei weitem nicht an die Natürlichkeit des Sony DRE-S777 heran. Ebenso klingen alle algorhitmischen Hallgeräte, einschliesslich Bricasti M7, nicht so natürlich und real wie der Sony.
Yamaha ProR3: hell und up front, gut für kurze Räume und eher unnatürlich klingende Hallfahnen.
Kurzweil KSP8: ein 8-kanaliges Multi-Effektgerät mit hervorragenden Reverbs, gutem Chorus, spannenden Spezialeffekten, etc. Ein erstklassiges Gerät.

Die modularen Gefell Miks hat eine weitere M94 Kapsel erhalten.

Des weiteren verfügt das Pilgrim Studio nun über ein Beyerdynamic MC740. Ein gut klingendes Grossmembran-Mikrofon mit "vintage flair".

Das Lexicon PCM 60 Hallgerät steht zum Verkauf.



Wir nehmen zur Zeit die Drums auf für Thierry Luterbachers Projekt.



Zum Equipment des Pilgrim Studio ist ein Zoom 9200 Hallgerät hinzugekommen. Das Gerät ist äusserst selten und nicht bekannt. Es war Zooms Versuch in den High End Hall-Sektor einzusteigen, was aber nicht gelang, da Zoom bereits zu sehr mit billigen Gitarren-Effekten assoziiert war, und das Projekt zu ambitioniert und teuer war. Der Hall klingt erstklassig!



Zum Equipment des Pilgrim Studio sind einige dynamische Mikrofone hinzugekommen:

AKG D224E
AKG D222
AKG D202
2x AKG D19
AKG D110 (Kugel)
Audio Technica ATM25
Audio Technica ATM250
Beyerdynamic M88 N,

sowie ein AKG K501 Kopfhörer.



Die Band Maggy's best mischt und mastert im Pilgrim Studio Stücke für ihr Demo.



Zum Equipment des Pilgrim Studio sind noch mehr Hallgeräte hinzugekommen:

Roland SRV-330
Lexicon PCM 70
Lexicon PCM 60
AKG BX-20 (die Federhall-Legende).



Der Remix des Landstreichmusik-Stückes "Langstrass" ist fertig gemastert, die Vinyl-Single ist veröffentlicht.



Der Gitarrist und Sänger Thierry Luterbacher nimmt im Pilgrim Studio eine CD mit Stücken im Stile von Seventies und Eighties Rock (Boston, Uriah Heep, Toto etc.) auf. Neben der Tontechnik produziere ich auch das Album. Zur Zeit überarbeiten wir die Kompositionen und die Arrangements.



Die CD "Eselsbrügg" von Stefan Heimoz ist fertig und wird am 5. Oktober 2015 auf dem Narrenschiff Label erscheinen.



Das Pilgrim Studio verfügt ab sofort über ein Bricasti M7 Hallgerät, derzeit eines der besten algorithmische Hallgerät für natürlich klingende Räume.



Die Band Don & Giovannis kam im Februar 2015 für die Aufnahmen ihrer neuen CD ins Pilgrim Studio. Nun ist sie erneut im Pilgrim Studio, es werden weitere Stücke aufgenommen, sowie Duette mit den Sängerinnen Nubya und Sandra Studer eingesungen. Auch der mehrfache Weltmeister im Stepdance Daniel Borak wird seine Künste verewigen.



Meine Solo Fingerstyle Acoustic Guitar CD "Rumi S. Hatt - nistar" gibt es ab sofort bis zum 5. Mai im Vorverkauf zum Sonderpreis von 25 Franken. Release ist Ende September auf dem Narrenschiff Label.



Ich habe mich recht intensiv (wenn auch im Falle von DSD - noch? - nicht praktisch) mit Hi Res Audio und DSD beschäftigt. Das Resultat ist recht ernüchternd. Eine gute Zusammenfassung findet sich hier: 24/192 Music Downloads ...and why they make no sense.
Wobei anzufügen ist dass Hi Res PCM (24 Bit / 96 kHz) durchaus Sinn macht für nicht-lineare Prozesse bei der Bearbeitung von Audio (Kompression etc.), und eine höhere Auflösung ist für meine Ohren durchaus hörbar in der besseren räumlichen Auflösung und dem Klang von Hallfahnen etc. Es macht daher Sinn im Studio mit Hi Res zu arbeiten.
DSD ist zumindest technisch gesehen ganz klar weniger gut als PCM.
DSD wird damit zu einer Marketing-Überlegung: Wenn ich als Studio DSD anbiete, dann gebe ich der "audiophilen Gemeinschaft" das klare Signal dass ich bessere Produktionen mache. Dies dadurch zu erreichen, dass ich ein anderes Format als üblich benutze, ist natürlich ein sehr einfacher und effektiver Weg. Und es hat sich gezeigt, dass Tontechniker, welche DSD anbieten, tatsächlich oft besser klingende Produkte liefern - was aber wohl nicht am Format liegt, sondern an der professionellen Arbeit. Das Label "DSD" gibt diesen Tontechnikern die Platform, um ungestört eine solch hohe Qualität liefern zu können.
DSD anzubieten kann somit durchaus sinnvoll sein um sich als Studio "von der Masse abzugrenzen" und den Anschein von Exklusivität und Qualität gut sichtbar und einfach zu erhalten. Ich bin mir nicht sicher ob ich diesen Weg gehen möchte, auch wenn ich solche Überlegungen durchaus legitim finde. Wenn ich einfach nur mit der Wahl eines Datei-Formates auf einen Schlag erstklassige Musiker, spannende neue Projekte, mehr Spielraum um wirklich herausragende Qualität zu liefern, sowie wohl auch mehr Lohn erhalte, warum sollte ich das nicht tun? Davon profitieren letztlich alle, auch wenn die Grundlage eine fragwürdige Annahme der Überlegenheit eines Dateiformates ist. Wobei ich nochmals betonen muss dass ich noch keine Erfahrungen mit DSD habe. Vielleicht schliesse ich mich ja auch den Leuten an welche trotz allem aus eigener Erfahrung wissen dass DSD viel besser ist, wenn ich es erst einmal gehört habe...
Falls dieser Eintrag irgendwann plötzlich nicht mehr vorhanden ist, dann geht davon aus dass ich bald DSD anbieten werde. ;-)



Das Magazin Folkworld hat eine Rezension der Halszither-CD herausgebracht.



Die Landstreichmusik (Matthias Lincke, Christine Lauterburg, Dide Marfurt und Simon Dettwiler) ist wieder im Pilgrim Studio, diesmal mit dem Klangtüftler Anselm Caminada, welcher einen elektronischen Beat zum Song über die Zürcher Langstrasse beisteuert, und später auch einen Remix des Songs machen wird. Veröffentlicht wird das Ganze als Vinyl Single.



Das neue ADT 5MT Mischpult wurde endlich erfolgreich durch den Liftschacht abgeseilt und befindet sich nun in der Regie 1 des Pilgrim Studio. Wir freuen uns darauf auf dem Pult zu arbeiten!



Das Lexicon 480L Hallgerät hat die Erweiterungskarte "Classic" mit Algorhythmen des legendären Hallgeräts Lexicon 224 erhalten.



Das Pilgrim Studio verfügt nun über ein Kopfhörer Verteilsystem von Behringer. Damit hat jeder Musiker jederzeit Zugriff auf seinen individuellen Mix an Ort und Stelle. Zur Zeit verfügt das System über vier Satelliten.



Markus Kiener nimmt im Pilgrim Studio seine Kompositionen auf der klassischen Gitarre auf.



Die CD "umano" von Sven Angelo Mindeci ist fertig.



Omar Barone kam mit vier Violinistinnen / Violinisten ins Pilgrim Studio und nahm eine Eigenkomposition auf.



Das Equipment des Pilgrim Studio wurde durch drei Lucas CS-1 Mikrofone erweitert. Diese Mikrofone wurden in Handarbeit von Oliver Archut gebaut, es gibt weltweit nur 300 Stück. Sie klingen sehr transparent und haben eine beeindruckende Auflösung. Sie scheinen sehr weit in den Sound hinein zu reichen und präsentieren eine wunderbare Tiefenstaffelung. Das Signal hat sehr viel Luft um sich (was als "enhanced mono" beschrieben wurde) und klingt entspannt und klar. Die Mikrofone können als moderne Weiterentwicklung eines Telefunken ELA M 250 / 251 beschrieben werden (welches wiederum nahe mit dem AKG C12 verwandt ist).



Eine ukrainische Geigerin kam ins Pilgrim Studio und spielte sehr schwierige Stücke. Leider weiss ich bis jetzt nur ihren Vornamen: Alexandra.



Die CD "dopplet & drüfach" von Zweidieter ist fertig gemischt und gemastert und wird auf dem Narrenschiff Label erscheinen.



Die CD "Musig us dä Schwiiz, alti Rezäpt, frischi Zuätatä" der Gruppe Echo vom Locherguet ist fertig gemischt und gemastert und wird auf dem Narrenschiff Label erscheinen.



Zum Equipment des Pilgrim Studio sind
ein zweiter Euphonix AM713 28 Kanal A/D Wandler,
ein zweiter Euphonix MA703 28 Kanal D/A Wandler,
ein Euphonix SH612 622 x 622 MADI Router und Studio Hub,
ein Euphonix FC727 Format Converter,
eine RME HSDPe MADI Karte,
ein Lexicon 480L Hallgerät,
ein Lexicon Model 200 Hallgerät,
ein TC Electronic System 6000 Hall- und Multieffekt-Gerät mit Mastering-Lizenz,
ein Roland R-880 Hallgerät,
die drei legendären Preset-Karten für den Roland R-880 (Lee Quintana, Lexicon 480 und Massenburg),
ein Yamaha SPX2000 Multi-Effekt,
ein Ibanez SDR1000+ Hallgerät,
sowie ein zweiter Behringer V-Verb dazu gekommen.
Der DAD 2402 Wandler sowie eines der drei CAD E-350 wurden verkauft.
Das Metric Halo MIO 2882 steht zum Verkauf.



2014



Im Oktober und November war Sven Angelo Mindeci mit Jean-Pierre Dix und Elisabeth Sulser für Aufnahmen einer neuen CD im Pilgrim Studio.

Jean-Pierre hat Fotos gemacht:





















Ich habe nun eine provisorische neue Webseite für das Pilgrim Studio aufgesetzt. Es ist eine einfache Webseite, aber sie erfüllt ihre Zwecke und sieht zumindest besser aus als die sehr veraltete bisherige Webseite. Ich hoffe ich komme bald dazu eine richtige neue Webseite aufzuschalten!
Es kann sein dass in dieser vorübergehenden Webseite nicht mehr aktuelle Links vorkommen die nicht funktionieren. Dafür bitte ich um Verzeihung.
Die auf der Titelseite verwendeten Bilder stammen zum Teil noch aus dem alten Studio in Zürich. In Winterthur hat es viel mehr Platz!



Neuanschaffungen sind: Josephson C715 Mikrofon. Unglaublicher Klang!
Sanken CU-41. Ein weiteres Spitzen-Mikrofon der Japanischen Firma Sanken.
Und ja: ein Behringer V-Verb Hallgerät. Wirklich gut! Gehört in jeden Haushalt.



Für das Label Alpenländisch gmbh habe ich zwanzig Handörgeler im Studio Alpenländisch in Lachen SZ aufgenommen.



Die Halszither CD "Ufzupft" ist fertig und wird ab Ende August beim Narrenschiff Label erhältlich sein. Sie wurde aus Anlass des Halszither Festival aufgenommen bzw. zusammengestellt.



Die legendäre Band Echo vom Locherguet lässt aus Anlass des vierzigjährigen Bestehens ihre erste CD im Pilgrim Studio mischen und mastern. Die Jugend freut sich bereits auf die nächste CD.



Ab sofort und bis Ende 2014 biete ich folgendes Sonderangebot an: 5 Tage am Stück für 2800 Franken. Die 5 Tage können auch über zwei Wochen verteilt sein, sie müssen einfach aufeinanderfolgend sein (ohne Sonntage). Das Angebot ist nicht kumulierbar und gilt nur für Aufnahmen im Pilgrim Studio mit anschliessendem Mischen und Mastering im Pilgrim Studio. Bitte früh buchen! Dieses Angebot besteht nur bei freier Kapazität.



Für James Clean mische und mastere ich neue Tracks.



Die Aufnahmesession mit Nadja Räss für den Halszither-Sampler dauerte einige Minuten.

Dafür kommen Dide Marfurt und Ueli Amman nochmals ins Studio. Bei der ersten Session verbrachten wir mehr Zeit mit dem Stimmen der Halszithern als mit dem Aufnehmen derselben. Was leider keinerlei Auswirkungen auf die Halszithern hatte.



Für Stefan Heimoz mische und mastere ich die Stücke seiner neuen CD.



Das Pilgrim Studio ist ab sofort offizieller Vertrieb für NPNG in der Schweiz und in der EU.
Ich hatte keinerlei Absicht zum Vertrieb zu werden, war aber so beeindruckt von der Qualität und dem Sound des NPNG Quad Mikrofon Vorverstärkers dass ich Karl Diehl die Zusammenarbeit anbot. Es gibt nicht viele Geräte von denen ich so überzeugt bin wie von NPNG. Details zum Vertrieb folgen.
Wie es dazu kam kann in diesem gearslutz Thread nachgelesen werden.



Zur Zeit wird ein Halszither Sampler aufgenommen, welcher im Zusammenhang mit dem im August und September stattfindenden Halszither Festival "Ufzupft" veröffentlicht werden wird. Es spielten Christoph Greuter, Thomas Keller, Dide Marfurt und Ueli Ammann, und Nadja Räss wird bei einem Stück noch jodeln. Die CD wird auf dem Narrenschiff Label veröffentlicht werden.



Das Equipment-Arsenal wurde erweitert durch
Sanken CU-44X Mikrofon. Ein absolutes High-End Mikrofon mit grandiosem Klang, und sehr natürlicher Abbildung. Der Klang ist auch aus einem Einfallswinkel von 135 Grad von hinten noch linear, was sich bei Live-Aufnahmen, Drum-Aufnahmen und für die Raum-Information sehr positiv bemerkbar macht.
Euphonix 28-Kanal A/D sowie D/A Wandler. Die besten Wandler die ich bis jetzt getestet habe. Sehr natürlich, entspannt, klar.
RME MADIface.
2x Neumann KM84 Mikrofone. Die Klassiker. Süsser Sound, gut für Saiteninstrumente etc.
AKG BX-15 Federhall. Die Legende. Sehr räumlich.
Klark Teknik DN780 Reverb. Gute Hardware Hallgeräte sind Plugins nach wie vor überlegen.
Shure SM7B dynamisches Mikrofon. Ein erstaunlich gutes und günstiges Mikrofon. Bruce Swedien setzte es oft für Michael Jacksons Gesang ein.



Das Duo Zweidieter ist wieder im Pilgrim Studio, wir nehmen zur Zeit ihr zweites Album auf. Bei einigen Stücken wird das Duo um Dide Marfurt zu Dreidieter erweitert. Die CD wird wie die erste beim Narrenschiff Label veröffentlicht.



Es hat nun wieder ein Harmonium im Pilgrim Studio, sowie eine schöne Hammond. Danke, Rolf und Matthias!



Wir mischen und mastern zur Zeit das neue Album von Marblewood, der Band welche aus der Psychedelic Blues Band Ginger hervorgegangen ist. Es ist das dritte Album welches die Musiker im Pilgrim Studio mischen und mastern lassen. Release ist im Februar 2014.



Der Saiteninstrumentalist und Gitarrenlehrer Stephan Alder lässt sich von mir tontechnisch beraten.



Das Free Jazz Duo Svosve/Chalabi kam für Aufnahmen, Mix & Mastering ins Pilgrim Studio. Mein Mandarinli wurde auf Twitter verewigt.



Zum Mikrofon-Arsenal ist ein Paar Milab VM-44 dazugekommen.



2013



Für Musiker der Psychedelic-Blues-Band Ginger habe ich die Akustik des Aufnahmeraums optimiert und die Mikrofonierung für die Aufnahmen ihres neuen Albums gemacht. Das Feedback per e-mail:

"Ja, war super am Freitag. Wahnsinnsunterschied die Rohaufnahme vorher/nachher ;)".

Der Aufwand für diese Verbesserungen belief sich auf ca. 5 Stunden, aber das Resultat wird (hoffentlich!) auf vielen zukünftigen Aufnahmen zu hören sein. Es freut mich immer wieder zu erleben wie eine kurze Beratung die Aufnahmen und das Können von Kunden langfristig verbessern kann.

Und ziemlich sicher wird das Mischen und Mastern der Aufnahmen durch diese Optimierungen nun einfacher vonstatten gehen, sodass am Schluss nicht nur der Klang des Albums besser ist, sondern insgesamt auch Geld gespart wurde.



In letzter Zeit wurde das Equipment des Pilgrim Studio durch verschiedene sehr hochwertige Geräte erweitert:

Soundfield MkV Surround Mikrofon. Sehr räumliche Aufnahmen, Vollständige Abbildung des Raumes in allen Richtungen.
Sennheiser MKH40 Stereo Kleinmembran Mikrofon-Paar. Sehr neutral und linear.
Pueblo Audio 4-Kanal High End Mikrofon-Vorverstärker. Aetherisch, real und 3-D pur.
NPNG 4-Kanal High End Mikrofon-Vorverstärker. Solid, punchy, offen und klar.
Metric Halo ULN-8 High End Wandler mit sehr guten Mikrofon-Vorverstärkern.
Microtech Gefell MV201 mit Kapseln MK202, MK221, MK301 und MK102 Kugel, Kleinmembran Mikrofon-Paar.
Microtech Gefell MV692 Mikrofone mit diversen Kapseln, von Andreas Grosser modifiziert, 4 Stück.
Schoeps CMC6 Mikrofone mit Kapseln MK4, 2 Stück.



Ich mastere zur Zeit Tracks von James Clean.



Die Schwestern Dana Frei und Saskia Bischof kamen für Gesangsaufnahmen ins Pilgrim Studio.



Die "Heiteri Schiibe" der Landstreichmusik ist jetzt erhältlich.



Der frifag-Werbespot mit unserer Musik ist online: "Rote Karte".
Wir waren nur für die Musik zuständig! ;-)



Matthias Lincke (Dead Brothers, eCHo, Lincke & Hatt, etc.), Dide Marfurt (Doppelbock, eCHo, Hiesix, etc.), Christine Lauterburg (diverse Formationen) und Simon Dettwiler (Pflanzplätz, Doppelbock, etc.) arbeiten an ihrer neuen Landstreichmusik-CD "Heiteri Schiibe".



Die Folk-Formation Perelin produziert eine CD im Pilgrim Studio.



Simon Grab von ganzerplatz.ch liess im Pilgrim Studio Matthias Lincke und mich etwas nach Irland klingende Musik aufnehmen. 10 Sekunden davon werden für einen Werbespot für die Hühnchenfabrik frifag verwendet werden.



John Franken kam für Gesangsaufnahmen ins Pilgrim Studio.



Der Singer / Songwriter Matthias Siegrist hat die EP seines neuen Trios im Pilgrim Studio aufgenommen. Zur Zeit wird gemischt und gemastert.

Die Besetzung:

Matthias Siegrist (Gesang, Gitarre)
Niculin Christen (Akkordeon)
Tino Siegrist (Perkussion)



Das Pilgrim Studio ist umgezogen! Es befindet sich nun in Winterthur gleich neben dem Hauptbahnhof, in einer sehr schönen und geräumigen Anlage (2 Regieräume, 1 Aufnahmeraum, 2 Vocal Booths, 2 Aufenthaltsräume). Das alte Pilgrim Studio in Zürich kann weiter für Aufnahmen etc. genutzt werden.



Der Pianist Miguel Bächtold kam ins Pilgrim Studio um Aufnahmen von Rachmaninov Klavierstücken mastern zu lassen.



Der Gitarrist Agustin Amigo lässt seine neue CD im Pilgrim Studio mischen und mastern.



Für Benny Rosario habe ich den Latin / Dancehouse Track "Como Sea" gemastert.



Der Rapper Montano kam mit dem Produzenten Fabian Essig für den Track "Robert Prosinecki" im Pilgrim Studio vorbei. Ich habe die Vocals aufgenommen und den Track gemastert, und für den Mix und das Arrangement noch einige Inputs gegeben.



Ich verkaufe einige meiner Gitarren: www.rumishatt.ch/guitsale.htm.



Für die MUBA wurden im Pilgrim Studio im Rahmen eines Auftrags der Firma Belpratt Associates Sprecher und Slam Poeten aufgenommen.



Das Album "acoustic psychogram" von Styptic wurde (teilweise ab Stems) im neuen Pilgrim Studio gemastert.



Die Ausstellung zur Ostkirche in Zürich im Zürcher Stadthaus wurde eröffnet. Weitere Infos zur Ausstellung gibts hier.



Der Singkreis Halden unter der Leitung von Alexander Sennhauser liess von mir ihr Konzert mit der Johannes Kantate von Jost Nussbaumer und Josef Osterwalder in der Kirche Halden in St. Gallen aufnehmen. Die Aufnahmen werden im Oktober 2011 editiert und gemastert.



Die Stadt Zürich wird unter der konzeptuellen Leitung von Peter Wittwer im Stadthaus eine Ausstellung über die Ostkirche in Zürich durchführen. Dazu wurden verschiedene Chöre in der Predigerkirche von mir aufgenommen. Des weiteren sangen und sprachen verschiedene Mönche, Priester und Pfarrer das "Vater unser" in ihren jeweiligen Landessprachen - von denen ich zum Teil nicht einmal den Namen kannte...



Die psychedelische Blues Band Ginger hat bereits ihr nächstes Album "Seahorse" aufgenommen (diesmal nicht als Live-, sondern als Studio-Album). Es wurde im neuen Pilgrim Studio gemischt und gemastert und wird im November 2011 sowohl als CD wie auch auf Vinyl erscheinen.



In den vergangenen Monaten wurde etwas ausserhalb von Winterthur das neue Pilgrim Studio gebaut. Es besitzt eine Fläche von mehr als 100 Quadratmetern und wird vorerst vorwiegend für Mixing und Mastering genutzt.

Das alte Pilgrim Studio in Zürich wird weiterhin für Aufnahmen und Editing genutzt werden.



Die Sängerin Christine Federspiel kam für Gesangsaufnahmen für eine CD im Pilgrim Studio vorbei.



Ich habe Styptic tontechnisch beraten und ihm Feedback gegeben zu seinen Stücken. Danach kam er mit zwei seiner Stücke ins Studio, um zu sehen wie ich diese mische, und um zu erfahren was ich da genau mache und warum. Das Downtempo-Album wird im Oktober 2011 gemastert.



Die psychedelische Blues Band Ginger liess ihr neues Live-Album "From the Road" im Pilgrim Studio mischen und mastern.



Ich habe Aufnahmen die in einer Aktentasche gemacht wurden aufgemöbelt. Es hat sich gezeigt dass es empfehlenswert ist die Aktentasche nicht mit in den Signalweg zu nehmen.



Die CD "Landstriichmusig" von Matthias Lincke alias Giigemaa ist fertig und wird im Herbst auf dem Narrenschiff Label veröffentlicht. Die CD-Taufe findet am 2. Oktober 2011 im Moods im Schiffbau in Zürich statt. Ich werde bei einigen Stücken im Moods mitspielen, bin jedoch nicht als Musiker auf der CD vertreten.



Die EP der Baba Shrimps ist fertig und wird Ende Mai in Zürich getauft. Die Taufe ist bereits ausverkauft.



Die Band Baba Shrimps nimmt sieben Tracks im Pilgrim Studio auf für ihre neue "Country-EP". Zur Zeit wird gemischt.



Dä Giigemaa unterwäx - Matthias Lincke wird gemischt und gemastert.



Navigator - ein Projekt unter anderem von Anselm Caminada. Ein Audio-Rundgang durch Zürich, durchsetzt mit postmodernem Dada-Dekonstruktivismus. Aufnahme von Sprechern.



Schloss Lenzburg - Belpratt Associates. Aufnahme von diversen Sprechern. Die Ausstellung ist bereits eröffnet. Die SprecherInnen waren Philippe Roussel, Michael Schraner, Heinz Hitz, Peter Fischli, Christian Sollberger, Erwin Leimbacher, Irina Schönen, Pamela Hunter, Heidi Diggelmann, Jaqueline Renée, Nathalie Richter und Marie Omlin.



Im Jahr 2010 hatte ich die Ehre im Volkshaus Zürich Konzerte der Finnischen "Teufels-Fiddler" JPP sowie der Irish Folk Legende Andy Irvine zu mischen. JPP stehen für die innovative neue Finnische Volksmusik, während Andy (unter anderem mit den Gruppen Sweeney's Men und Planxty sowie zusammen mit dem Musiker Paul Brady) massgeblich das Folk Revival der 60iger und 70iger mitgeprägt hat - und meine Jugend.



Ab sofort biete ich Online Mastering an. Auch ganze Mixing-Projekte können natürlich übers Internet abgewickelt werden.
Der Prozess ist sehr einfach - bei Interesse einfach anfragen!



Die Baba Shrimps kamen fürs Mastering eines Tracks für ihr neues Demo im Pilgrim Studio vorbei.



Dä Giigemaa unterwäx - Matthias Lincke mit Dide Marfurt, Simon Dättwiler und Thomas Keller. Ich lebte einige Tage im Restaurant Pöstli im Äugstertal beim Türlersee, wo fast rund um die Uhr Aufnahmen (inklusive Konzertmitschnitt) stattfanden.
Die CD wird im 2011 auf dem Narrenschiff Label erscheinen.



Es fanden erste Aufnahmen des Projektes Wey & Hatt statt, welche nun auf der Website von Wey & Hatt angehört werden können.



Die Band The Bangkok Pisspots macht rockigen Brit Pop und hat nun erste Tracks von mir mastern lassen. Geplant ist die Zusammenarbeit für ein ganzes Album.
Und ja, ich habe ihnen gesagt was ich zum Bandnamen finde.



Schüler vom Schulhaus Hofacker (Rhia, Milena, Claudia, Bonnie und Billy) nahmen im Pilgrim Studio Gesang und E-Gitarre auf zum Karaoke-Track "Our Song". Sie benutzen diese Aufnahmen für einen im Rahmen ihrer Abschlussarbeit erstellten Video-Clip.


Terrible Noise - Die Band aus welcher Krokus hervorging - erhielt Anfang Siebzigerjahre das Angebot als Vorband von Pink Floyd zu spielen, löste sich aber stattdessen auf... Nun gab mir der Bassist, Cellist und Friedensnobelpreisträger Andreas Fischlin den Auftrag die noch vorhandenen Bänder von Terrible Noise zu digitalisieren und zu mastern.



Mai 2010

Da die Einträge in dieser Rubrik leider nicht so regelmässig erfolgen wie man es sich wünschen könnte lasse ich zukünftig die Monatsangaben weg. Ich habe auch die Rubrik umgetauft von "News" in "Aktuell im Pilgrim Studio".

In den vergangenen Monaten arbeitete ich an der ersten CD des Folk-Duos Zweidieter. Die CD wird den Titel "Agglofolk" tragen und auf dem Narrenschiff Label erscheinen (dessen Vize-Präsident ich seit September 2009 bin).

Daniel Karrer wird seine CD "garni walking at night" im Pilgrim Studio mischen und mastern lassen. Die Musik verbindet Ambient mit verschiedenen anderen Musikstilen. Vorab wurde ein erster Track gemischt und gemastert, und ich habe Daniel etwas beraten bezüglich PlugIns sowie der Arbeit mit Raum / Hall.

Die Arbeit an der CD "where the fog tonight" von fluud wurde abgeschlossen - die CD-Taufe fand am 8. Mai 2010 in Winterthur statt.



März 2010

Im Februar und März wurde im Pilgrim Studio die erste CD von fluud, einer Trip Hop / Psychedelic Band um Jonas Fehr, gemischt und gemastert.

Das Folk-Duo Zweidieter (nein, sie heissen nicht Karl und Fritz) nahm im Februar und März ihre erste CD auf, welche in den kommenden Monaten gemischt und gemastert und später vom Narrenschiff Label veröffentlicht werden wird.

Im Auftrag des Museum Aaargau führten Bellprat Associates Sprecher-Aufnahmen im Pilgrim Studio durch. Die Sprecherin Graziella Rossi und die Sprecher Helmut Vogel und Kenneth Huber nahmen Dialoge für Szenen aus der Kreuzritter-Zeit auf, welche nun in Installationen in der Ausstellung des Schloss Lenzburg angehört werden können. Das Mastering der fertigen files wurde auch von mir besorgt.



Dezember 2009

Im November und Dezember mischte und arrangierte ich einen Track von Gene Douglas, der im März erscheinen wird.
Ende Dezember kam ein Mastering eines weiteren Tracks von Gene dazu.

Ebenfalls im Dezember kam die Pianistin Vera Kappeler für das Mastering ihrer CD "Vera Kappeler spielt Paul Burkhard" ins Pilgrim Studio. Die Aufnahmen hatte mein Freund Miguel Bächtold gemacht.



Oktober 2009

Im Oktober kamen neun Sprecherinnen und Sprecher sowie vier Produzenten (Bellprat Associates AG und Anselm Caminada als Sound Designer) ins Pilgrim Studio für Aufnahmen für die Innenausstattung des Schloss Laufen beim Rheinfall.
Als Sprecherinnen und Sprecher wirkten bei diesem vom Kanton Zürich in Auftrag gegebenen Projekt unter anderem: Walter Andreas Müller, Heidi Diggelmann, Philippe Roussel, Irina Schönen, Horst Warning sowie Christian J. Käser.
Es war eine Freude zuzuhören wie diese Leute spontan einen mittelalterlichen Dialog improvisierten oder über die Holländer wetterten welche den Rheinfall sprengen wollen... Amüsante Tage waren das.
Später wurde sogar noch gesungen: Anselm Caminada, zwei Freunde von ihm (Hipp Mathis von den Aeronauten und der Schauspieler Arniko Dross) und ich sangen ein schrulliges A-capella-Lied, das fortan mit Wasserfallrauschen im Hintergrund Menschen ärgern wird...
Schliesslich kamen drei Holländer vorbei, welche angeregt auf Niederländisch die verschiedenen möglichen Vorgehensweisen beim Sprengen des Rheinfalls besprachen.

Des weiteren spielte ich im Oktober ein Konzert mit dem Uilleann Pipes Spieler Brendan Wade. Es war das zweite Mal dass wir uns begegneten - was aber hoffentlich nicht so bleiben wird.

Ebenfalls im Oktober kam Alessandro Rosi fürs Mastering eines Songs seines ersten Solo-Projektes vorbei.



September 2009

Nach langer Pause wiedermal ein Update...

Nachdem im Oktober 2008 ins Pilgrim Studio eingebrochen wurde und diverse Mikrofone und Instrumente gestohlen wurden habe ich das Studio redimensioniert sowie einige Änderungen am Webauftritt vorgenommen. Beispielsweise wurde die Equipment-Liste entfernt.
Wer sich für mein jetziges Equipment interessiert kann mich kontaktieren - ich bin aber je länger je mehr sowieso der Ansicht dass eine beeindruckende Equipment-Liste in keiner Weise das Entscheidende ist. Klar, man braucht gutes Equipment um gute Ergebnisse zu erzielen, aber nur wenn man gutes Equipment auch gekonnt einsetzt "beginnt es zu singen".
Ich weiss inzwischen womit ich arbeiten möchte um zu erreichen was ich erreichen möchte, und ich weiss wie ich es erreichen kann. Eine Equipment-Liste trägt da nicht viel bei... Es ist nicht das Equipment das den Sound macht, sondern der- oder diejenige welche(r) das Equipment bedient.
Nach über 25 Jahren Tontechnik habe ich das Equipment mit dem ich arbeiten möchte, und ich habe genug lange damit gearbeitet um zu wissen was ich damit machen kann.

Eine weitere Neuerung ist dass ich definitiv keine Aufträge für HipHop und verwandte Stile mehr annehme, und Hard Core und Ähnliches nur noch in Ausnahmefällen. Falls Ihr den Eindruck habt Euer Projekt könnte ein solcher Ausnahmefall sein könnt Ihr Euch gerne bei mir melden.
Ich werde allgemein nur noch Aufträge annehmen bei welchen mir der Musikstil gefällt und ich den Eindruck habe dass eine Zusammenarbeit mit den Musikern (bzw. Kunden) fruchtbar und positiv sein wird.

Nun zu dem was in der Zwischenzeit passiert ist:

Im November 08 nahm ich bei Susanne Grünenberg zuhause ihr anregendes Piano-Spiel auf (mein erster Remote-Recording-Auftrag). Die aufgenommenen Stücke wurden darauf im Pilgrim Studio gemischt und gemastert, und fanden auf einer Doppel-CD ihren Weg unter so manchen Weihnachtsbaum.

Im Dezember 08 wurde die erste CD von Turalura gemastert. Turalura spielt eine spannende Mischung aus Folk und Electronica.

Danach war ich für ein halbes Jahr in den USA.
Das Pilgrim Studio wurde in dieser Zeit von Matthias Frommelt für Aufnahmen einer Blues-Rock-Band verwendet, deren Name ich leider nicht weiss.

Im Juli 09 kam Helena D. (Helena Dähler) mit dem Tontechniker Moritz Vontobel für ergänzendes Mischen sowie Mastering ihrer CD ins Pilgrim Studio.



August 2008

Im August kam Anselm Caminada fürs Mastering eines Stückes über die optimale Art des Händewäschens ins Pilgrim Studio - das Stück wird für eine Tanzaufführung vor Leuten aus dem medizinischen Bereich verwandt... Davor beriet ich Anselm bezüglich Optimierung des Klanges der Mischung.

Hedi Massaoudis Diplomarbeit konnte abgeschlossen werden. Diverse Tests wurden durchgeführt, dazu die von den Magnetband-Aufnahmen hergestellte LP digitalisiert.

Roselien Huisman kamm mit drei Kolleginnen vorbei um Gesangsaufnahmen durchzuführen. Der Abend war geprägt von angeregten Gesprächen über die ideale Babypflege...

Der Rapper Pharao-M begann mit den Aufnahmen seiner ersten CD.

Cunning Folk arbeiten fleissig an ihrer ersten Longplay CD.


Vom zum Kauf ausgeschriebenen Blüthner Flügel liegen nun einige Klangbeispiele vor - herzlichen Dank an den Pianisten Miguel Bächtold für seine spannenden Improvisationen!



Juli 2008

Hedi Massaoudi habe ich weiterhin für seine Diplomarbeit an der SAE beraten. Im Juli kam Hedi nun mit Sebass, einer Gruppe begabter junger Musiker, ins Pilgrim Studio um für seine Diplomarbeit - der Vergleich von digitaler und analoger Aufnahme - die nötigen Aufnahmen zu machen. Von den analogen Magnetband-Aufnahmen wird nun eine LP gepresst, danach kommen messtechnische Auswertungen sowie Hör-Vergleiche mit einer Gruppe professioneller Tontechniker.

Für Moritz Vontobel habe ich endlich die Position seiner Abhörmonitore optimiert - dazu war ich im Februar nicht mehr gekommen, da er zuerst die Wandhalterungen ummontieren musste, und ich dann übers Meer fuhr.

Sehr überraschend erhielt ich eine Mitteilung von Herrn M. Schneider von Neumann. Er hatte offenbar diese News-Seite gelesen und gesehen dass mein TLM193 brummt. Er schrieb mir ich solle am Mikrofon eine gewisse Schraube anziehen. Dies habe ich nun endlich gemacht - und das Brummen ist verschwunden!
Es lebe der Neumannsche (bzw. Schneidersche...) Kundendienst!

Neuanschaffungen sind diesmal (abgesehen von zwei neuen Furch Gitarren) keine zu verzeichnen, dafür habe ich einiges verkauft:

Das Paar MBHO MBC-650 Kleinmembran Kugelmikrofone.

Den Urei / JBL 7510 Automatic Mixer, welcher 24 Mikrofon-Vorverstärker mit Noise Gates sowie einen Summenausgang beherbergt - das Gerät klingt zwar spannend, aber ich habe wirklich genug (hochwertigere) MicPreAmps.

Der Furutech CD-Entmagnetisierer wurde ebenfalls verkauft. Er hat mir vor allem gezeigt wie leicht man sich täuschen lässt, und wie kurz das Kurzzeitgedächtnis für Klang ist... Das war zuerst schockierend (Was machen wir wirklich wenn wir am EQ rumschrauben? etc.), später dann aber sehr erfrischend und entspannend. Seither habe ich keine Kabel mehr verglichen...

Des weiteren habe ich einige Kabel und diverses Material für Bandmaschinen verkauft.



Juni 2008

Im Juni erhielt Alexander Walter akustische Beratung von mir, und im Pilgrim Studio führte ich einen Workshop über Kompression durch. Hedi Massaoudi habe ich für seine Diplomarbeit an der SAE beraten.

Ansonsten arbeitete ich an Mix und Mastering der Cunning Folk CD "craft".

Neuanschaffungen:
Zwei RED R8 Grossmembran-Kapseln für die CMV 563, sowie eine AES16-SRC Karte von Lynx.

Die Tube Tech ME1A EQs wurden verkauft. Sie klingen zwar hervorragend, ich habe sie aber trotzdem kaum je gebraucht.



Februar bis Mai 2008

Von Anfang Februar bis Ende April hielt ich mich wieder in den USA auf. Gleich anschliessend waren Familienferien in Kreta angesagt...

Trotz Nachtschicht konnte die CD-Produktion von Elisabeth Sulser nicht mehr von mir abgeschlossen werden. Infolge organisatorischer Probleme konnte die CD dann auch nicht wie zuerst vorgesehen von Beat Jegen im Pilgrim Studio gemischt und gemastert werden. Sämtliche Einzelspuren wurden transferriert, und das Projekt wurde nun von Willy Strehler fertiggestellt. Die CD wird auf dem Narrenschiff Label erscheinen.



Januar / Februar 2008

In den vergangenen Monaten wurde der Produzent, Tontechniker und Musiker Beat Jegen im Pilgrim Studio eingearbeitet. Er wird in Zukunft als Freelancer und Assistent im Pilgrim Studio arbeiten.
Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!


Die Blockflötenspielerin Elisabeth Sulser spielte im Pilgrim Studio ihre erste CD ein, unterstützt von Felix Haller (Akkordeon, Bouzouki, Gitarre, Gesang), David Aebli (Kontrabass, Mandoline), Robert Grossmann (Gitarre, Barock-Gitarre), Igor Bogoev (Perkussion) und René Hatt (Gitarre, Barock-Gitarre, Harmonium).
Die Aufnahmen sind zum grössten Teil editiert und werden in den kommenden Monaten gemischt und gemastert.
Die CD wird im Sommer auf dem Narrenschiff-Label erscheinen.

Bilder / Pics


Die Band Baba Shrimps kam fürs Mastering ihrer CD "half an hour, baba shrimps" ins Pilgrim Studio, ebenso die Band Mayrian für ihre CD "Waves of the past".


Das Projekt "Folk Tale" von George Tempest und Olaf Breuning wurde gemischt und gemastert.


Der begabte junge Musiker, Produzent und Tontechniker Moritz Vontobel erhielt von mir tontechnische sowie akustische Beratung (Tips und Tricks zur Optimierung seiner Mischungen sowie Optimierung der Abhörsituation in seinem Studio).


Als Neuanschaffungen liegen vor:
CLM Expounder, ein dynamischer Equalizer mit aussergewöhnlichen Features, sowie ein
Urei / JBL 7510 Automatic Mixer, welcher 24 Mikrofon-Vorverstärker mit Noise Gates sowie einen Summenausgang beherbergt.



Dezember 2007

Im Dezember kamen der Singer / Songwriter George Tempest und der Bluesharper Olaf Breuning für Aufnahmen von Gesang, Gitarre, Slide-Gitarre und Bluesharp für ihr Projekt "Folk Tale" ins Pilgrim Studio. Das CD-Projekt wird in den kommenden Monaten weitergeführt.

Mit Cunning Folk hatte ich diverse Konzerte mit dem Organisten Alexander Sennhauser. Mehr unter www.cunningfolk.ch

Verkauft wurden der NTP 179-470 Limiter sowie das Sennheiser MKH40 Nieren-Kleinmembranmikrofon.



September bis November 2007

Anfang September verreiste ich für zweieinhalb Monate in die USA, um im Ashram von Guruji Grace Love zu leben und zu arbeiten. Für sie habe ich Film- und Tonaufnahmen gemacht, welche in den nun folgenden Monaten im Pilgrim Studio bearbeitet werden - ich habe 700 GB Material mit in die Schweiz gebracht...



Juli / August 2007

Im Juli wurde die Musik von Resli Burri und Alain Croubalian zum Film "Totengräber" von Stephan Heiniger gemischt und gemastert.
Ein Tonbeispiel gibt es hier.

Die Band The State of Pangea kam im August fürs Mastering des Songs "Someday" ins Pilgrim Studio. Aus terminlichen Gründen konnte leider nicht die ganze CD der Band im Pilgrim Studio gemastert werden.
Gemäss Gitarrist Dominik Sheta wird die Band aber das Master von "Someday" als Beispiel verwenden für die Richtung in die das restliche Mastering gehen soll. Die restlichen Songs werden voraussichtlich durch Andy VanDette von Masterdisk gemastert.

Für die Firma Spark ME wurde ein Sampler editiert und gemastert, welcher in den Läden der neuen H&M-Kette COS verkauft werden wird.

Für einen Hygienefilm der Confiserie Sprüngli wurden im Auftrag von Andreas Lechleiter von der Firma CreaMovie Sprachaufnahmen des Sprechers Tom Sommer durchgeführt.

Im übrigen war der August geprägt von einer Kernel Panic des Haupt-Rechners...



Juni 2007

Der Juni war ganz den Aufnahmen für die neue und erste "richtige" CD der Band Cunning Folk gewidmet. Sie wird voraussichtlich im Spätsommer 2008 auf dem Narrenschiff Label erscheinen und den Namen "way north" tragen.

Photos von Cunning Folk im Pilgrim Studio


Das Pilgrim Studio ist inzwischen auf myspace:
http://www.myspace.com/pilgrimstudio



April / Mai 2007

Im April und Mai kam der Hip Hopper Marzelez für Mastering ab Stems seiner neuen CD 21 Gramm ins Pilgrim Studio.
Vor dem eigentlichen Mastering wurden noch verschiedene Edits vorgenommen, und die Stems wurden abgemischt.

Die Sängerin Andi Daniels kam hochschwanger ins Pilgrim Studio, um unmittelbar vor der Geburt ihres ersten Kindes noch Gesangs-Spuren für
J. N. Surabya
aufzunehmen.
Sie beschränkte sich erfreulicherweise tatsächlich aufs Singen...

Für die Tänzerin und Tanzschul-Leiterin Beatrix Gil (As Xeitosinas) wurden Stücke für Tanzaufführungen editiert und gemastert, ebenso für das Heiligberg Institut.


Als Neuanschaffungen sind zu verzeichnen:

Logitech Satelliten mit Subwoofer. Gerade rechtzeitig zum Mastern von Marzelez... Die kleinen Computer-Boxen von Logitech, welche sich innert kurzer Zeit zu einem Studio-Standard gemausert haben.
Dieses System zeigt wie Deine Tracks in der Welt der mp3-Player klingen - ohne Mitten, dafür mit viel zuviel Bass und "hypen" Höhen...
Sehr nützlich fürs Mischen und fürs Mastern, um zwischendurch zu überprüfen wie der Sound in der Real World (bzw. im Worst Case Szenario) rüberkommt.


Aus einer Studio-Auflösung erhielt ich neben dem Urei LA-4 auch folgende Geräte:

Ensoniq DP/4+ Multieffekt-Gerät

Yamaha SPX-90 Multieffekt-Gerät. Der Klassiker für den Live-Bereich

Korg SDD-2000 Sample Digital Delay

Zwei Stück Sennheiser MKH 405 vintage Kleinmembran Mikrofon. Noch nicht in einwandfreiem Zustand, aber der Klang scheint interessant zu sein.

und schliesslich ein Neumann TLM 193 Grossmembran-Kondensator-Mikrofon, welches leider zur Zeit noch brummt, aber ansonsten erfreulich gut klingt.



März 2007

Der Jazz-Trompeter Mats Spillmann war im März mit seiner neuen Combo "mat-down" (Trompete / Flügelhorn mit Effekten, Gitarre, Schlagzeug) für Recording, Mixing und Mastering im Pilgrim Studio.

Die Aufnahme und das Mischen folgten tontechnisch einem "minimal approach" - keine Kompression und kein Equalizing wurden eingesetzt. Einzige Ausnahme war ein halbes dB Reduktion um 3 kHz auf der Trompetenspur... Ansonsten wurde der gewünschte Klang alleine durch die Wahl der Mikrofone und Vorverstärker sowie durch die Platzierung der Mikrofone erzielt.
Das Mastering beschränkte sich auf Kompression (ausgeführt mit dem Pendulum Quartet) - kein Equalizing wurde eingesetzt.

Photos von mat-down

Klangbeispiele von mat-down gibt es unter "Downloads" auf der
Tips & Infos Seite
.


Der Singer / Songwriter Sebastian Koch kam für Aufnahmen und Mischung einiger Songs (Gesang und Gitarre) ins Pilgrim Studio.


Mit J. N. Surabya habe ich die Arbeit nach einer viermonatigen Pause wieder aufgenommen. Insbesondere hatten wir einen amüsanten Tag mit dem Pianisten Miguel Bächtold, der die ersten Aufnahmen des neuen Blüthner Flügels einspielte.

Photos von J. N. Surabya mit Miguel Bächtold


Mit Cunning Folk sind weitere Konzerte angesagt. Siehe die Cunning Folk Website.
Die Aufnahmen für die erste "Long Play" Cunning Folk CD gehen gut voran.


Als Neuanschaffungen sind zu verzeichnen:

Vier DPA 4061 Miniatur-Mikrofone. Diese sehr gut klingenden Winzlinge der High End Firma DPA lassen sich an dieversen Orten einsetzen, beispielsweise für Stereo-Mikrofonierung aller Art, Flügel, Drum Overheads, sehr realistische Aufnahmen von Snare Drum oder Toms, für Saiteninstrumente - etc.

Ein Paar des Kompressors Urei LA-4A. Dieser legendäre Kompressor ist der Solid-State-Nachfolger des LA-2A (Tube) sowie des LA-3A (Solid State). Im Unterschied zu diesen lassen sich beim LA-4A verschiedene Ratios einstellen.
Der Sound ist fett und wollig und wohlklingend und liegt irgendwo zwischen 1176 und LA-2A; ideal für Gesang, Bass, Snare, E-Gitarre, als Parallel-Kompressor, etc.

Von TriTone Digital der Faltungs-Equalizer AngelTone. Dieses PlugIn bietet die Klangcharakter verschiedener Mastering-Equalizer (Avalon AD 2055 / 2077, Sontec Mastering EQ, Manley Massive Passive, Millennia NSEQ-2) in einem.


Die Neve-PlugIns für die UAD-1 DSP-Karte wurden getestet, aber als keine Bereicherung für das Pilgrim Studio empfunden; die UAD-PlugIns klingen unter der Oberfläche alle irgendwie gleich, und dieser "Sound unter der Oberfläche" ist wahrlich nichts Schönes. Es dauert eine Weile bis man gelernt hat diesen Klang zu erkennen, aber wenn es soweit ist dass man "die Ohren hat zu hören" dann meidet man diesen eigenartigen Sound ganz automatisch.

Obwohl das Pilgrim Studio über zwei UAD-Karten verfügt benutze ich sie nur noch im Notfall (sprich: Wenn Kunden digital mischen wollen...). Das einzige wirklich hervorragende UAD PlugIn ist der EMT 140 Plattenhall.

Es ist leider nach wie vor eine Tatsache dass es kaum ein PlugIn gibt das klanglich mit guter Hardware vergleichbar ist. Ganz zu schweigen von der meistens schlecht klingenden Audio Engine der Digital Audio Workstations.

Das musste mal wieder gesagt sein...



Februar 2007

Matthias Geissbühler kam mit seinem Produzenten Beat Jegen zum Mastering seiner CD "Matt - Mattschwarz" ins Pilgrim Studio. Das Mastering erfolgte ab Stems, sodass wir ziemlich weit in den Mix eingreifen konnten, um so den Klang des Masters zu optimieren.


Der neue Blüthner Flügel wurde mit neuen Bass-Saiten bespannt, mehrmals gestimmt und im Klang optimiert. Ebenfalls wurden leichte Korrekturen an der Mechanik vorgenommen. Einen grossen Dank an den Klavierbauer Christian Bächtold!


Am 20. Februar fand die GV (Generalversammlung) des Narrenschiff Label statt, an welchem die Zusammenarbeit mit dem Pilgrim Studio offiziell bekannt gegeben wurde.


Am 24. Februar spielte ich zum dritten Mal als Gastmusiker an einem Konzert (und Tanz-Workshop) der Barn-Dance-Band "Over the Isles".


Ich habe endlich die Photos des Pilgrim Studio Baus eingescannt und aufs Netz gestellt. Hier sind sie anzuschauen.


Im Februar habe ich keine grösseren Einkäufe gemacht ;-)



Januar 2007



Das Pilgrim Studio ist nun offizieller Partner des Narrenschiff Labels.

Das Narrenschiff Label ist ein unabhängiges Plattenlabel mit einem beeindruckenden Konzept.

Selten werden Künstler so umfassend und wohlwollend betreut wie beim Narrenschiff; so behalten beispielsweise alle Musiker die kompletten Rechte an ihren Produktionen, sie haben ein grosses Mitspracherecht etc. Der Vorstand setzt sich aus namhaften Musikern (Dide Marfurt, Walter Lietha) und Musik-Liebhabern zusammen.

Das Schwergewicht der Musik des Narrenschiff Label liegt auf Folk und Neue Schweizer Volksmusik, erstreckt sich aber auch auf andere schweizer Musik (Rap, Rock etc.).

Das Pilgrim Studio eignet sich mit der kompromisslosen Ausrichtung auf Klang ideal für diese auf akustischen Instrumenten aufbauende Musik.

Ich freue mich auf eine fruchtbare und spannende Zusammenarbeit!


Die Januar-Depression verbrachte ich im Einkaufs-Rausch...

Das Pilgrim Studio verfügt nun neben dem Blüthner Flügel neu auch über

- ein Neumann U 47 Röhren-Grossmembran-Mikrofon.
Dieses legendäre Mikrofon wurde mit Originalteilen nach den originalen Plänen und Spezifikationen neu gebaut von Gunter Wagner in Australien.

- des weiteren kamen zwei neue Neumann CMV 563 Grossmembran-Röhren-Mikrofone mit der Kapsel M55kS zum Arsenal hinzu.
Diese Exemplare sind sehr seltene "Luxuxsausgaben" der CMV 563, welche von Andreas Grosser anhand von original Plänen von Neumann Gefell aus den Fünfzigern bis Siebzigern gründlich modifizert wurden. Sie verfügen gegenüber der Standard-Version über eine bessere Röhre und einen viel besseren Ausgangs-Übertrager von Haufe. Die Kapseln M55kS sind ebenfalls sehr seltene optimierte Versionen der M55k.
Die Mikrofone sind komplett restauriert, die Kapseln neu bespannt.
Die Mikrofone sind gematched und eignen sich dadurch bestens für Stereo-Aufnahmen.

- schliesslich gabs auch noch einen zweiten Pendulum Audio Quartet.
Dieses grandiose Gerät kann nun auch für Stereo-Anwendungen sowie fürs Mastering eingesetzt werden.


Mit Cunning Folk arbeite ich an einer ersten CD.


Januar Photos



Dezember 2006

Das Pilgrim Studio verfügt nun über einen Blüthner Flügel!
Der Flügel wurde ca. 1915 gebaut und in den Achzigerjahren komplett überholt von O. Hofmann in Bern. Er hat eine Länge von 220 cm und verfügt über das Aliquot-System, bei welchem eine frei schwingende vierte Diskant-Saite für mehr Obertöne sorgt. Der Flügel wird nun mit neuen Bass-Saiten versehen und neu gestimmt. Danach werden noch kleinere Optimierungen an der Mechanik vorgenommen.


Die Firma Spark ME kam wieder fürs Mastering einer CD ins Pilgrim Studio.


Für Nadine Lampert editierte und masterte ich eine Weihnachts-CD mit Geschichten für Kinder.


Mit Cunning Folk hatte ich einige Konzerte, teils zusammen mit Rolf und Dide Marfurt. Ein weiteres Konzert unter Mitwirkung von Rolf und Dide Marfurt findet am Freitag, 2. Februar im Restaurant Mühletal statt.
Mehr darüber (inklusive Fotos) auf der Cunning Folk Website.


Für die WIAM habe ich zwei Konzert-Abende gemischt.
Im gegenseititgen Einverständnis mit dem Schulleiter habe ich mich nun entschieden keine weiteren Konzerte für die WIAM zu mischen.


Auf der Seite Tips und Infos fehlten in der Rubrik "Downloads" den Summier-Test-Files die Endung .wav, weshalb sie von einigen Programmen nicht gelesen werden konnten (ausser man fügte selber nach dem Download die Endung dem Namen an). Dies wurde jetzt korrigiert, sodass die Files nun ohne Umstände anhörbar sind.

Der Text "Kompression und Limiting, Teil 1" (auf der Seite Tips und Infos) wurde überarbeitet und erweitert.


Dezember Photos



November 2006

Matthias Geissbühler und sein Produzent Beat Jegen verbrachten zwei Tage im Pilgrim Studio, um die wichtigsten Spuren (Gesang und Gitarre) für die neue CD von Matthias aufzunehmen.

Einen weiteren Tag verbrachten wir im Übungskeller von Miguel Bächtold; dort machten wir Aufnahmen von seinem schönen Blüthner Flügel. Verwendet wurden die CMV 563 mit der Kapsel M55k sowie das Metric Halo MIO 2882 und das MacBook. Als Vorverstärker dienten Miguels Siemens V276.

Die restlichen Spuren werden nun von Beat Jegen in seinem eigenen Studio aufgenommen. Dort werden die Stücke auch gemischt.

Photos von Matthias Geissbühler


Raphael Crola kam mit seiner siebenköpfigen Band Celebrato für Aufnahme, Mischung und Mastering ins Pilgrim Studio. Es war erfreulich zu sehen dass es im Pilgrim Studio durchaus genug Platz hat für sechs MusikerInnen welche simultan zusammen spielen. Die Instrumentierung war: Gesang, Piano, Tuba, Trompete, Saxophon, Schlagzeug und Perkussion.

Photos von Celebrato


Sepp Omlin machte im Pilgrim Studio weitere Aufnahmen für sein Projekt "Sehnsüchtige Lieder" im Theater Stok vom 28. 11. - 3. 12. 2006. Die CD wurde daraufhin von mir gemischt und gemastert.

Photos von Sepp Omlin


Für die Firma Spark ME besorgte ich das Mastering einer CD. Spark ME ist eine international tätige innovative Firma, welche aus ehemaligen Mitarbeitern von Warner besteht und unter anderem für die Red Hot Chili Peppers und für Metallica arbeitet.


Mark Zurfluh aka Tony Tesla schaute für tontechnische Beratung wiedermal vorbei.


Die Cunning Folk arbeiten an einer Weihnachts-CD und haben neue Konzert-Termine:

Sa, 2. Dezember 2006: Aeugstertal
Sa, 9. Dezember 2006: Trogen AR
Do, 11. Januar 2007: Lebewohlfabrik, Zürich
Fr, 2. Februar 2007: Hartholz - Restaurant Mühletal, Zürich.

Mehr zu den Terminen von Cunning Folk auf der Cunning Folk Site.

Am Konzert in Aeugstertal am 2. Dezember werden wir zusammen mit den Brüdern Rolf und Dide Marfurt spielen - zwei sehr gute Musiker mit denen zu spielen für mich eine grosse Freude ist.
Dide wird an der Stubete auch zu hören sein mit seinen Gruppen Doppelbock und eCHo.


Von der WIAM (Winterthurer Institut für Aktuelle Musik) wurde ich angefragt ob ich wieder ihre Abschluss-Konzerte mischen werde. Ich werde nun am 7. und am 14. Dezember 2006 bei den Workshop-Abschlusskonzerten als Live-Mischer dabei sein.


Weitere November-Photos



Oktober 2006

Der Kleinkunst-Musiker Sepp Omlin (der erste Kunde des Pilgrim Studio überhaupt!) wird von Dienstag 28. November bis Sonntag 3. Dezember jeden Abend ab 20.00 Uhr im Theater Stok in Zürich zu erleben sein.
Der Titel: Sepp - sehnsüchtige Lieder.
Zu diesem Anlass fertigt er im Pilgrim Studio eine CD. Zur Zeit finden Aufahmen statt.

Photos von der Session


felony
mussten ihren Auftritt im Rock-City in Uster leider ohne ihre Sängerin bestreiten, welche krankheitshalber abwesend war. Trotz diesen Umständen konnten die Konzerte von felony und Appearance of Nothing gut über die Bühne gehen. Beide Konzerte wurden von mir gemischt.

Für Cunning Folk habe ich eine provisorische Website erstellt, welche vor allem als vorübergehender Terminkalender dient:
www.pilgrimstudio.ch/Cunning_Folk.html.

Als neuer Termin ist die Stubete im Pöstli in Aeugstertal am 2. Dezember dazugekommen. Der Auftritt im Restaurant Schlössli in Steinegg wurde auf 2007 verschoben.

Die Konzerte der Cunning Folk in Bern (Subway Bar) und in Winterthur (Esse Bar) waren sehr schöne Abende - herzlichen Dank an alle welche diese schöne Stimmung mitgeprägt haben!


Im Pilgrim Studio gibts einige Neuanschaffungen:

Der Vollverstärker Unison Triode 20 wurde eingetauscht gegen die Lautsprecher Stella Bolero Grande (und einen Klein und Hummel Röhrenvollverstärker für meine Elektrostaten zuhause...). Michael Ricar (aka Zofka) fand meinen Unison ideal für seine Triangle Boxen, während seine Stellas hervorragend klangen an meinem Rogers E20A - so ist das gekommen.

Die Stellas klingen mit dem Rogers modern und klar, eine ideale Ergänzung zu den AR LST und dem Pass X250, welche im Vergleich eher etwas 'vintage' klingen. Die Stellas weisen extrem detaillierte Höhen auf - in diesem Bereich sind die AR LST (wie überhaupt jeder andere Lautsprecher den ich kenne) weniger offenbarend.
Kurz gesagt - beide Kombinationen klingen grandios, und sie ergänzen sich hervorragend.

Als neues Plug-In ist der PSP Neon dazugekommen, ein sehr gut klingender EQ, der sich auch fürs Mastering eignet.


Für J. N. Surabya habe ich viel altes Material digitalisiert und gemischt. Und natürlich machen wir Aufnahmen für unsere neue CD. Hier drei Föteli von meinem Mitmusiker Xandi Kohli im Pilgrim Studio:








Mehr Photos



August 2006

Im August kamen Martin Ackermann und sein Gitarrist Rubén ins Pilgrim Studio für Aufnahme, Mischung und Mastering.


Die Melodic Metal Band felony spielte am Lenzburger Stadtfestival, ich mischte das Konzert.

Die nächsten bekannten Konzert-Daten von felony sind 30. 09. 06 im Factoryclub H2 in Thun und 04. 11. 06 im Rockcity Uster. Bei letzterem Konzert werde ich als Mischer dabei sein.


Mit Cunning Folk habe ich erste Konzerte:

Do, 26. Oktober: Subway Bar, Bern
So, 29. Oktober: Esse Bar, Winterthur
Fr, 24. November: Rest. Schlössi, Steinegg AR verschoben!
Sa, 9. Dezember: Trogen AR.


Die neue Digitalkamera ermöglichte es mir erste Fotos vom neuen Pilgrim Studio zu machen. Hier mal einige Schnappschüsse von Teilen des Aufnahmeraums, dem Equipment sowie von Martin und Rubén im Regieraum:




Ein Teil des Aufnahme-Raums




Die Instrumenten-Abteilung




Das Hohner D 6 Clavinet / Pianet




Die Verbindungszentrale zwischen Aufnahmeraum und Regie




Ein Teil des analogen Outboard




Martin Ackermann und Rubén

Mehr Photos



Juli 2006

Da ich eineinhalb Monate in den Ferien war und davor für eine Weile keinen Zugang zum Internet hatte wurde hier schon einige Zeit lang nichts mehr geschrieben...


Einige wichtige Neuanschaffungen sind zu verzeichnen:

1. Ein MacBook, auf dem sowohl OS X wie auch Windows XP installiert ist. Zusammen mit dem Metric Halo MIO 2882 ermöglicht dieses Notebook hochwertige Aufnahmen an fast jedem Ort. Deshalb biete ich ab sofort

Remote bzw. Mobile Recording
(d.h. Aufnahmen "ausser Haus")


als Option zu Aufnahmen im Pilgrim Studio an.

2. Das Classic-Bundle (Roland RE-201, Roland Dimension D, Roland CS-1 Chorus) sowie die EMT 140 Hallplatte für die UAD-1 Karten.

3. Ein Drucker, mit dem sich CDs bedrucken lassen. Das sieht einfach schöner aus als handbeschriftete Scheiben... Und diese Druckmethode schadet der CD weniger als die Beschriftung mittels Kleber, bei welchen der Klebstoff die CD mit der Zeit angreift.

4. Eine Digitalkamera - endlich... Es werden somit bald einmal Bilder des neuen Pilgrim Studios auf dieser Website auftauchen!


Tontechnisch war ich in der Zeit vor meinen Ferien mehrheitlich im Live-Bereich tätig:

Die Musikschule WIAM engagierte mich als Mischer für ihre Workshop-Konzerte.

Da der Sound dieser Konzerte offenbar Andi Wildi, dem Lead-Sänger der Melodic Metal Band felony, gefallen hatte, wurde ich von dieser Band angefragt, ob ich fortan ihr Live-Mischer sein wolle.
Der erste Anlass, an welchem ich felony live mischen werde, ist das Stadtfest Lenzburg am 19. August.

Pete Penicka arbeitet an seiner neuen CD! Ich habe ihn etwas ton- und produktionstechnisch beraten.


Daneben arbeite ich an neuen eigenen musikalischen Projekten:

Mit dem Violinisten Matthias Lincke (der u.a. bei Sternmotor und eCHo spielt) bin ich daran die Band Cunning Folk aufzubauen. Vorerst werden wir uns ein Folk-Repertoire aneignen, welches durch modale Improvisationen, Klang-Experimente, Urgeister-Beschwörung oder was auch immer erweitert werden wird.

Cunning Folk hat im Juli eine Demo-CD im Pilgrim Studio produziert.

Mit dem Pianisten Miguel Bächtold und meinem alten Kumpan Xandi Kohli arbeite ich an einem Projekt, das sich bisher der Verdichtung von Improvisationen widmet...



Mai 2006

Im Mai war Digitalisierung von LPs angesagt, und weiterhin Optimierung von iPod-Aufnahmen von Vorträgen.

Für J. N. Surabya transferriere und mische ich Aufnahmen aus den 90iger-Jahren, die vielleicht trotz ihres Alters einmal noch veröffentlicht werden.

Das Hohner D6 Clavinet / Pianet Duo wurde von Richi Bäriswyl komplett restauriert und ist nun ein neuwertiges und sehr vielseitig einsetzbares Instrument. Es ist kaum möglich das Ding zu berühren ohne dass es funky klingt...

Als Neuanschaffungen sind zu verzeichnen:

Für die UAD-1 Karten der Precision Equalizer und der Precision Multiband. Der EQ hat einen Sound der die übrigen digitalen EQs gut ergänzt - irgendwie körniger, analoger - und der Multiband lässt sich für diverse Aufgaben wie De-Essing, Komprimierung jeglicher Art sowie Mehrband-Gating verwenden.

Der Text "Kompression und Limiting Teil 1" ist nun online unter "Tips & Infos".

Der Text "Grundlagen der digitalen Audiobearbeitung Teil 1" (ebenfalls unter "Tips & Infos") wurde geringfügig überarbeitet.

Tony Tesla hat mir freundlicherweise erlaubt, seinen Song "Sofa Groove" als Beispiel dafür zu verwenden, wie unterschiedliche Summierung einen Mix verändern kann. Über den Link "Summiertest" in der Rubrik "Tips & Infos" gelangt man zu Tonbeispielen (in WAV- sowie MP3-Qualität).
(Den Titel "Sofa Groove" erlangte das Stück übrigens, weil ich den Sound des Studer 289 Mischpultes als "Siebziger Sofa" bezeichnete. Obwohl sich Tony am Schluss für die Summierung im Metric Halo 2882 entschied blieb diese Aussage offenbar hängen.)



April 2006

Der Filmemacher Stephan Heiniger kam Anfang April mit Resli Burri (Patent Ochsner, Les trois Suisses), Alain Croubalian (The Dead Brothers, Les Maniacs, The original funeral orchestra, verschiedene Theaterproduktionen) und einem Bläserquartett (Klarinette, Sopransax, Posaune und Tuba) für Aufnahmen im Pilgrim Studio vorbei.

Neben dem Bläserquartett wurden Gesang, Harmonium, Banjo, Singende Säge sowie Klavier aufgenommen - die Feuerprobe für das neue Pilgrim Studio als Aufnahme-Ort!

Hauptsächlich eingesetzt wurden die Mikrofone Neumann CMV 563, der Vorverstärker Mercury M72s sowie der Kompressor Crane Song STC-8, welche alle ihre herausragenden Qualitäten unter Beweis stellen konnten.

Daneben kamen auch das Neumann TLM 170, der Pendulum Quartet und der Urei 1178 zum Einsatz.

Das neue Pilgrim Studio hat den ersten Aufnahme-Auftrag sehr gut gemeistert - die Aufnahmen verliefen reibungslos und ohne böse Überraschungen.

Tony Tesla hat mir freundlicherweise erlaubt, seinen Song "Wir tanzen" als Beispiel dafür zu verwenden, was durch Mastering aus einem Mix gemacht werden kann. Auf der Seite "Tonbeispiel Mastering" finden sich Tonbeispiele zum Sound des Liedes vor und nach dem Mastering (in WAV- sowie MP3-Qualität).

Zu diesem Anlass wurde auf der Seite "Tips & Infos" die Rubrik "Downloads" hinzugefügt. Unter diesem Titel werden einige WAV- und MP3-Files zur Verfügung gestellt, die tontechnische Sachverhalte verdeutlichen sollen.

Das Klavier von Nora Hälg hat das Pilgrim Studio leider bereits wieder verlassen (nachdem Resli es noch mit seinem Spiel beehrt hat) - als vorübergehender Ersatz ist nun ein Klavier der Marke Schmitt-Floor im Einsatz.



Februar/März 2006

Der Bau des neuen Pilgrim Studio ist weit fortgeschritten. Es werden bereits wieder Aufnahmen gemacht, Mixing sowie Mastering ist ja bereits seit August wieder möglich.
Die Beleuchtung ist abgeschlossen, die Verkabelung steht in der letzten Phase, die Akustik des Aufnahmeraumes nimmt Gestalt an. Der Regieraum erfährt den letzten Feinschliff...

Der neue Pass Labs X-250 Endverstärker ist schlichtwegs beeindruckend. Je besser die Abhöre ist, desto genauer hört man was Sache ist, und desto weniger bastelt man an der Musik rum. Resultat ist dass man schneller arbeiten kann und das Ergebnis besser (natürlicher, da weniger bearbeitet) klingt.

Ich habe viel Zeit damit verbracht die richtigen Kabel für diesen Verstärker auszusuchen - bis auf weiteres setze ich D. H. Labs Silver Sonic Air Matrix als Interconnect ein, als Lautsprecherkabel Silver Sonic Q-10.

Als neuer Synthesizer ist der Juno 106 von Roland dazugekommen.

Mit dem Pianisten Miguel Bächtold habe ich die Mikrofon-Vorverstärker Siemens V 276, Daking 52270B (warum nur tauft man ein Gerät so?) und Mercury M72s verglichen - die Siemens V 276 wurden danach von Miguel gekauft (und gehören somit nicht mehr zum Inventar des Pilgrim Studio).
Der Siemens lieferte ein schönes, aber im Vergleich mit den anderen etwas dünnes Klangbild; der Attack stand etwas ab vom Rest.
Der Daking war sehr schön und warm, sehr straff, aber für diese Aufnahme nicht ganz das Richtige.
Der Mercury schliesslich lieferte ein atemberaubendes Bild: gross, weit, aber ein völlig solides Stereobild, warm und voll; und vor allem erstreckte sich das Klangbild (zumindest über den Pass und die Acoustic Research LSTs) bei der Wiedergabe etwa drei Meter nach hinten.
well...

Des weiteren habe ich in diesen beiden eher ruhigen Monaten einige Musiker und Musikliebhaber akustisch und technisch beraten sowie iPod-Aufnahmen von verschiedenen Vorträgen im Klang optimiert.



Januar 2006

Im Januar war Reggae mit der Gruppe INITY angesagt - Daniel Barz hat mich für ergänzendes Mischen und für das Mastering der CD "The King of Kings Collection" beigezogen.
Die CD-Taufe erfolgt am 17. März im Dynamo in Zürich.

Lustig war die Episode, als Andi mich leicht befremdet fragte, ob ich denn dieses riesige Pult da (das Studer 289) noch immer einsetze, oder ob das nur zur Zier da stehe. Ich erzählte ihnen etwas über den Sound dieses Pultes, und um ihnen zu zeigen was ich meine schaltete ich es an und liess die Stereo-Summe des Tracks, an welchem wir gerade arbeiteten, darüber laufen. Sie fanden die Klangverbesserung so frappierend dass ich danach sämtliche Reggae-Tracks ihrer CD durch das Pult mastern musste...
Schön wenn man Kunden mit guten Ohren hat ;-)

Als Neuanschaffungen ist eine zweite UAD-1 Karte zu verzeichnen, die Equalizer von Tritone Digital (Hydratone und Valvetone), sowie vor allem der Pass Labs X-250 - der ultimative Endverstärker für kritisches Monitoring.

Der Text "Einige unsystematische Gedanken zum Thema Musik und Zeit" unter der Rubrik "Tips & Infos" wurde geringfügig überarbeitet.



Dezember 2005

Der Rubrik "Tips & Infos" habe ich einen Text mit dem pragmatischen Titel "Einige unsystematische Gedanken zum Thema Musik und Zeit" hinzugefügt - wie der Name bereits ausdrückt findet sich da weder die letzte Wahrheit noch eine systematische Abhandlung, sondern einfach einige Denkanstösse, inwiefern die Zeit (und zeitliche Verläufe) auch über das Regelverhalten eines Kompressors hinaus in der Tontechnik eine Rolle spielt.

Zum Thema Kompression und Limiting arbeite ich an einem Text - es wird aber noch eine Weile dauern bis er so weit gediehen ist dass ich ihn hier veröffentliche.

Infolge anderweitiger Beschäftigung - ich habe im September und Oktober einen Kurs in philosophischer Mystik geleitet und im August die Berufsausbildung an der Jazz-Abteilung der Musikschule WIAM begonnenen - hatte ich kaum mehr Zeit die Bauarbeiten im Pilgrim Studio zu einem Abschluss zu bringen. Bei beidem hatte ich zugesagt bevor ich wusste dass das Pilgrim Studio an einen neuen Ort umziehen wird.

Die Ausbildung an der Jazz Schule habe ich nun zugunsten des Pilgrim Studio bis auf weiteres an den Nagel gehängt, jedoch sind bereits neue Philosophie-Kurse für den März geplant.

Am Donnerstag, 15. Dezember findet um 23.00 Uhr das Diplomkonzert von Miguel Bächtold an der WIAM in Winterthur statt, bei welchem ich mitspiele, und am Donnerstag, 22. Dezember um 19.00 Uhr spiele ich bei einem Workshop-Konzert der WIAM mit.

Die Eröffnungfeier des Pilgrim Studio wird wohl irgendwann im Frühling stattfinden...

Trotzdem war ich im Studio nicht ganz untätig: die Akustik des Aufnahmeraumes nimmt Form an, die Verkabelung ist so gut wie abgeschlossen, und Tom Huber kam Ende November / Anfang Dezember fürs Mastering seiner CD "Playing for the Goats" vorbei - ein originelles Feuerwerk an schrägem Progressive-Rock. Reinhören empfielt sich!



November 2005

Tony Tesla feiert am Freitag, 18. November im Dynamo in Zürich ab 21 Uhr die Release Party seiner im Pilgrim Studio gemasterten CD "Ich dreh die Regler".

Ich konnte die Kapselaufnahme der Neumann Röhrenmikrofone M 582 dahingehend modifizieren dass sie nun auch mit der Kapsel UM 70 betrieben werden können. Die UM 70 ist eine umschaltbare Grossmembrankapsel auf der Basis der legendären Neumann M7 Membran.

Als Neuanschaffung ist der zweikanalige Röhren-Mikrofon-Vorverstärker Mercury M72s zu verzeichnen, eine Nachbildung der klassischen Telefunken V72s Module, welche die Beatles für ihre Aufnahmen benutzten bevor sie für Sgt. Peppers auf die V76 umstiegen. Im Gegensatz zu den alten Modulen verfügt der Mercury über Phantomspeisung, Phase Reverse, variablem Pad, hochohmigem Line-Eingang (für Bass- und E-Gitarre, Synths etc) sowie über die Möglichkeit, Signale mit Line-Level durchzuschicken, um dem Sound diesen klassischen Röhren-Touch zu verpassen (spannend nicht zuletzt fürs Mastering).



Oktober 2005

Hier mal noch einige Resultate des Mikrofon-Vorverstärker-Tests:

Durchwegs euphorische Einschätzungen kriegten die V-Module von Telefunken bzw. Siemens (V76 und V78) sowie der Daking 52270B. Die V-Module liefern ein rundes, plastisches und volles Bild der Schallquelle, der Daking hat irgendwie 'Magic' - ein Klang mit schlanken Mitten, ein wenig Biss durch die diskrete Class A-Schaltung... Nach meiner Einschätzung hat eine akustische Gitarre noch nie so natürlich geklungen wie durch den Daking. Beide Geräte, insbesondere aber die V-Module schienen sich für Solo-Aufnahmen anzubieten - der Klang war bereits im völlig unbearbeiteten Zustand abgerundet und in allen Belangen angenehm detailliert.

Ebenfalls sehr gut bewertet wurde der Pendulum Quartet. Sein Klang ist äusserst klar und vielleicht etwas samtiger als derjenige der oben aufgeführten PreAmps, eine leichte Anhebung im Bass sowie in den tiefen Mitten lassen ihn zusätzlich nicht so knallig erscheinen. Dafür ist die räumliche Abbildung phänomenal gut - wohl von keinem anderen Kandidaten erreicht.

Auch beeindruckt hat der API 512c: er klingt recht aggressiv und knallig, hat aber keine so grosse Tiefe wie obig aufgeführte MicPres. Für Snare Drum und elektrische Gitarre sicher oft die erste Wahl, für feine Zeichnungen und räumliche Aufnahmen vielleicht eher weniger.
Das Hohner Electra Piano klang über den API 512c nach meiner Meinung am allerbesten: knallig, mit 'schmatzendem' Attack.

In diesem Zusammenhang muss aber bemerkt werden dass viele Geräte, insbesondere der API, bekannt sind dafür dass sie "Sweet Spots" haben, also je nach Aussteuerung unterschiedlich klingen. Da wir in unseren Tests auf möglichst gleiche Verstärkung geachtet haben kann es sein dass wir dem einen oder anderen Gerät nicht ganz gerecht wurden.

Vor allem angesichts des Preises, aber auch sonst erstaunlich gut weggekommen sind die Vorverstärker des Metric Halo Mobile I/O: eine gute Auflösung, schöner Klang, nur ein leicht störender 'Hocker' um 700 Hz.

Ich würde auch den Zellweger MLV 10 zu meinen Favoriten zählen. Er wird weiter unten beschrieben.

Als Favorit der Favoriten gilt für mich nach wie vor der Siemens V 78.

Und nun kommt die lange "Na ja"-Liste:

Der Groove Tubes VIPRE hat sich lange unter meinen Favoriten gehalten, kippte aber aus dem Verband, weil er mich doch nicht ganz überzeugt. Er hat einen schönen Sound, viele Klangmöglichkeiten, erinnert sogar an die V-Module - aber irgendwo weit hinter der schönen Oberfläche ist er dennoch leer und kalt.
Aber der VIPRE ist sicher ein ganz spannendes Gerät mit sehr vielen Möglichkeiten. Der Preis ist aber sehr hoch.

In eine ähnliche Kategorie, wenn auch in viel extremerem Masse, gehört der Manley SLAM!: Der MicPre war spitz und aggressiv ohne Körper, eine grosse Leere hinter einem hellen Klang. Ein Sound der macht dass man aufhorcht - für die ersten zehn Sekunden. Danach will man ihn nicht mehr hören, weil er einfach 'too much' ist. Von da her gut im Trend mit der heutigen Werbung und dem heutigen Pop-Mastering. Aber das ist eine andere Geschichte.
Der Limiter hat sich auch nicht als Wundermaschine rausgestellt: sicher sehr hochwertig, aber er erfordert viel Fingerspitzenarbeit, um wirklich gute Resultate über einen ganzen Song zu erzielen, und es gibt hervorragende Alternativen (z.B. den Crane Song STC-8).

Das Studer 289 Pult klingt sehr 'lieb' (Beat Jegens spontaner Kommentar) bzw. 'lieblich' (meine Einschätzung) - etwas klein, unaufdringlich, aber recht detailliert. Und eben eine 'liebe Wärme'.

In eine ähnliche Richtung gehen die NTP 351-100. Eher klein und nicht so auffallend, aber lieblich, warm und kompakt.

Besonders beim Studer Pult und bei den NTPs habe ich den Eindruck, dass man mit Übersteuerung der Vorverstärker interessante Sounds erhalten könnte - vielleicht um einiges knalliger und nicht mehr gar so lieb...

Aber es muss ja auch nicht immer alles gross und knallig sein...

Positiv zum Thema unauffällig ist der Zellweger AG MLV 10 zu nennen: Ein schöner runder grosser Sound, der aber nicht fassbar ist. Xandi Kohli nannte den Klang 'geheimnisvoll' - "Es ist alles da, aber wenn du danach greifst entzieht es sich."
Auch wenn diese Charakterisierung etwas seltsam klingen mag - ich kam auf analoge Formulierungen.
Ich würde sagen beim Zellweger sind positive Charakteristika des API und der V-Module vorhanden, aber eben nicht greifbar... Geheimnisvoll, fast etwas suspekt.

Der Klang der Geräte von Millennia (HV-3D) und Avalon (M5) erschienen allen beteiligten Hörern als nichtssagend bis hässlich.

Die MicPres der Revox G 36 Röhren-Bandmaschine machten einen viel versprechenden Eindruck - die Maschine klingt wohl sehr speziell (und hochwertig!) mit neuen Röhren. Im jetzigen Zustand klingt sie "etwas belegt".

Die Vorverstärker des Studiomaster Pultes schliesslich klangen 'überraschend brauchbar'. Keine Klangeigenschaften die einen ins Schwärmen versetzen (wie beim Daking oder bei den V-Modulen), aber solide Eigenschaften für die 'real world'.

Alles in allem war der Test recht ernüchternd. Als wirklich gut habe ich nur wenige MicPreamps eingeschätzt, und viele Geräte mit zum Teil sehr stattlichem Preis würde ich für ein Projekt nicht gebrauchen wollen.

Der Test hätte wahrscheinlich noch grössere Divergenzen und viele weitere Details aufgezeigt wenn er in Stereo durchgeführt worden wäre.
Auch hätte man ihn mehr an den tatsächlichen Erfordernissen ausrichten können: verschiedene Mikrofone für verschiedene Aufgaben anstelle des Neumann U 87 (von dem ich persönlich nicht so gar fest begeistert bin), unterschiedliche Aussteuerung der Geräte (Thema "Sweet Spot"), etc.
Zudem bereue ich es ein wenig, dass ich nur beim Pendulum Quartet mit unterschiedlichen Pegeln experimentiert habe - "Wie reagiert das Gerät wenn ich ihm 10 dB zu viel gebe?" (Das Resultat beim Pendulum Quartet war übrigens: Das Gerät liefert unbrauchbaren Sumpf...)



September 2005

Mark Zurfluh alias Tony Tesla hat sich fünf Tage Zeit genommen fürs definitive Mischen und Mastering seiner neuen CD. Dadurch dass wir fürs Mastering direkt von seinen Logic-Songs ausgingen waren wir in der Lage, rückwirkend Korrekturen am Mix vorzunehmen, um so das Mastering zu optimieren.

Mark war ziemlich beeindruckt von den klanglichen Verbesserungen, welche sich durch die digitale Summierung im Metric Halo Wandler ergaben. Die Summierung in Logic liess die Mischung um einiges schlechter erscheinen als sie es 'eigentlich' ist - die Instrumente klangen wie ein verwaschenes Bild ihrer selbst. Im Vergleich dazu war das Klangbild bei der Metric-Halo-Summierung lebendiger und klarer; die Instrumente waren fokussierter als im verwaschenen Logic-Stereobild, aber trotzdem war der Zusammenhalt der Instrumente besser, da sie mehr 'miteinander zu sprechen' schienen - sie schienen stärker miteinander zusammen zu spielen.
Es ist etwas rätselhaft warum eine digitale Zusammenfassung einzelner Audio-Files in so grossem Masse über den Klang der Mischung bestimmen kann. Das Thema 'digitale Summierung' scheint noch lange nicht ganz geklärt zu sein.
Wie erwartet war jedoch die Summierung über das Studer 289 Pult: viel detaillierter als die Logic-Mischung, aber etwas 'loser' im Bass als die Metric Halo Mischung - halt Seventies... Für den Sound von Tony Tesla nicht ganz das Richtige - aber mein Kommentar, es klinge nach "Seventies Sofa" hat immerhin dem einen Stück den Titel beschert - Sofa Groove.



August 2005


Obwohl sich das Pilgrim Studio nach wie vor im Bau-Stadium befindet wurden schon mehrere Aufträge durchgeführt - der Regie-Raum ist nun genügend eingerichtet um darin zu arbeiten.

Mark Zurfluh buchte einen Tag um letzte Verbesserungen am Mix seiner neuen CD vorzunehmen, die Hip Hopper SLM 52 schickten ihre Single "Züri Zoo" fürs Mastering vorbei, und Roger Furrer kam mit drei Sprechern, um Jingles für sein neues Caliente!-Internet-Radio zu produzieren.

Und mein Duo-Projekt J. N. Surabya hat die Arbeit an den beiden neuen CDs wieder aufgenommen...

Alles in allem ein spannender und viel versprechender Anfang am neuen Arbeitsort!



Juli 2005


In den letzten Monaten habe ich etwa ein Dutzend Verstärker und noch mehr Lautsprecher miteinander verglichen, was sehr spannend und aufschlussreich war. Man lernt viel über das eigene Hören... Dass einige Male die Produzenten Michael Ricar (aka Zofka) und Beat Jegen (Editanstalt) dabei waren hat mir zudem "Einblicke" in das Gehör anderer Tontechniker gegeben, was ebenfalls sehr aufschlussreich war.

Die 'Details' im Bau des neuen Studios an der Friedaustrasse nehmen sehr viel Zeit in Anspruch. Der Regieraum ist nun bereit für tontechnische Arbeit, wenn auch der "Feinschliff" noch lange nicht abgeschlossen ist.

In "Feinschliff-Pausen" habe ich sämtliche verfügbaren Kondensator-Mikrofone miteinander verglichen sowie einen Vergleich des klanglichen Resultates der verschiedenen Mastering-Möglichkeiten (mit/ohne Band, mit/ohne Studer Mischpult etc.) erstellt.

Des weiteren habe ich Kabel verglichen - dieses Thema, dem ich bisher nicht viel Beachtung schenkte, scheint mir immer wichtiger, da ein gutes Kabel offensichtliche Klangverbesserungen bringt - schönere Höhen, bessere Basswiedergabe, mehr Details, Instrumente werden greifbarer...
Als Resultat der gewonnenen Erkenntnisse ist zu verzeichnen, dass Kabel von Neutrik inzwischen die 'minderwertigsten' Verbindungen im Pilgrim Studio darstellen und nur noch für nebensächliche Zwecke eingesetzt werden. Sämtliche relevanten Verbindungen sind Gotham GAC-2, die wichtigsten Verbindungen (z. B. Mikrofonkabel sowie die Verbindungen der Mastering-Geräte) D. H. Labs Silver Sonic, Van den Hul oder Gleichwertiges.



Juni 2005


Ich bin nun dabei die Akustik des neuen Studios optimal einzurichten - ein langwieriges Unterfangen... Danach folgt die Verkabelung, und Mitte Juli wird das Pilgrim Studio bereit für Aufnahmen sein.

Als Neuanschaffungen sind zu verzeichnen:

Ein zweiter Daking 52270B Mikrofon-Vorverstärker und Equalizer. Der MicPre hat irgendwie 'Magic', welche sicher bei einem Stereo-Paar schön zur Geltung kommen kann. Der EQ ermöglicht sehr schön klingende Eingriffe ins Frequenz-Spektrum, und die zwei Dakings können nun im Mischen und im Mastering als Stereo-EQ für breitbandige Verschönerungen eingesetzt werden.

Ein Pärchen der klassischen Kugel-Grossmembran-Röhrenmikrofone Neumman CMV 563. Diese Mikrofone ergeben beispielsweise für Piano ein sehr grosses Stereo-Bild mit warmem, vollem Klang.

Des weiteren konnte ich von einer Lagerauflösung zwei audiophile Röhren-Verstärker für die Abhöre erwerben: einen Rogers E20A und einen Unison Triode 20.
Der Rogers hat mir fast einen Hyperventilations-Anfall beschert, als ich ihn zum ersten Mal über die Acoustic Research LST hörte. Der Unison liefert ein breiteres, tieferes und wärmeres Klangbild als der Rogers, aber beim Rogers sind die Instrumente messerscharf positioniert und sehr lebendig - ideal für kritisches Hören.
Meine Quad 303, die mir bisher gute Dienste leistete, klang verglichen mit diesen Röhrengeräten flach, spitzig und unschön in den Höhen.
Der Rogers ist der neue Verstärker für die Acoustic Research LST, der Unison scheint mir der ideale Verstärker für die kleinen Auratones zu sein.

Neben diesen Verstärkern habe ich von diesem Lager auch noch vier Royd Lautsprecher mitgenommen, welche vielleicht einmal die Grundlage für ein Surround-System liefern. Vor allem die Royd Coniston klingen sehr schön, 'moderner' als die LST.

Daneben bezog ich von dieser Lagerauflösung auch diverse High-End-Kabel von DH Labs (Silver Sonic), XLO, Van den Hul, Mogami, Gotham, Neutrik, Audioquest u.a., welche ich für die Verkabelung der relevantesten Verbindungen im Pilgrim Studio verwenden werde.

Verkauft wurden die Mikrofone AKG C461 und C 462 sowie die beiden Kompressoren dbx 160VU.



Mai 2005


Das Pilgrim Studio verfügt nun über ein Klavier! Die Atemtherapeutin und Sängerin Nora Hälg stellt bis auf weiteres ihr Schiller Klavier dem Pilgrim Studio zur Verfügung.



April 2005


Der Umzug des Pilgrim Studio an die Friedaustrasse ist abgeschlossen, aber sowohl die Bauarbeiten als auch das Einrichten sind noch in vollem Gange... Deshalb bleibt das Pilgrim Studio bis Ende Juli geschlossen.

Als technische Neuanschaffungen sind zu erwähnen:

Crane Song STC-8 Mastering Kompressor / Limiter.
Die Referenz im Mastering, aber auch sonst sehr vielseitig einsetzbar.

Neumann UM 57. Ein klassisches Röhren-Grossmembran-Gesangs-Mikrofon, technisch und klanglich eine Kreuzung aus U 47 und U 67.

Neumann M 582 (2 Stück) mit diversen Kapseln. Röhren-Kleinmembran-Mikrofon, modulare Bauweise. Sehr schön für Saiteninstrumente, Schlagzeug-Overheads und andere Stereo-Aufnahmen.

Alle diese Mikrofone sind von einem Entwicklungsleiter von Neumann Gefell komplett restauriert und mit neuen Membranen bespannt worden - also mehr als 50 Jahre alte Mikrofone, die innen vollständig neu sind!



März 2005


Der Mikrofon-Vorverstärker-Test konnte Mitte Februar erfolgreich durchgeführt werden. Der Sänger Martin Moling stellte spontan seine Gesangskünste zur Verfügung, und der Produzent Martin Häne spielte akustische Gitarre. Ich habe mit sämtlichen Vorverstärkern mein ElectraPiano-Riff mit einer leicht optimierten Mikrofon-Position neu eingespielt.

Durch die grosszügige Bereitschaft von Andi Michel, Inhaber des High-End-Vertriebes Flyline Music AG, uns einen ganzen Stapel seiner Demo-Geräte für diesen Test zu überlassen, konnten einige Geräte (Manley SLAM!, Millennia HV-3D, Avalon Design M5, Groove Tubes VIPRE) zusätzlich zu den Vorverstärkern des Pilgrim Studios in den Test mit einbezogen werden.

Die Auswertung des Tests wird eine Weile dauern - zum einen stehen fünfzehn Geräte zum Vergleich an, zum anderen bin ich vollauf beschäftigt mit der Ausstattung des neuen Raumes an der Friedaustrasse.

Als neues Gerät im Arsenal des Pilgrim Studio ist der Daking 52270B zu verzeichnen, ein diskret aufgebauter Class A Solid State Mikrofon-Vorverstärker mit EQ (ja, den hat Andi gleich da gelassen...).



Februar 2005


Das Pilgrim Studio zieht um! Die neue Lokalität befindet sich an der Friedaustrasse beim Albisriederplatz. "Grösser, schöner, noch professioneller" ist wohl etwa die passende Beschreibung... Details folgen.

Das Pilgrim Studio bleibt infolge Umzug voraussichtlich bis Ende April geschlossen.

Mitte Februar ist ein grosser Mikrofon-Vorverstärker-Vergleichstest im Pilgrim Studio geplant, der vielleicht seinen Weg auch in das eine oder andere Internet-Forum finden wird.

Unter Tips & Infos ist der zweite Teil meines Artikels "Grundlagen der digitalen Audiobearbeitung" erschienen. Teil 1 wurde überarbeitet.



Januar 2005


Ich habe den einen der beiden NTP 179-120 Kompressoren, welche schon lange im Pilgrim Studio rumstehen, nun endlich zum Laufen gebracht.
Dieser Kompressor wird von renommierten Mastering-Experten in den höchsten Tönen gelobt, und dies zu Recht: er liefert einen sehr druckvollen Sound, dem man die diskret aufgebaute Schaltung (und die diskret aufgebauten OpAmps M100) deutlich anhört. Sobald ich den zweiten repariert habe wird das Pilgrim Studio über zwei weitere sehr hochwertige Kompressoren fürs Mastering verfügen.

Im digitalen Bereich sind Plug Ins von Elemental Audio dazugekommen: die beiden Equalizer Firium und Equium sowie der einzigartige Kompressor Neodynium.
Der Firium ist ein sehr neutral klingender Linear Phase Equalizer, gut geeignet für Eingriffe ins Frequenz-Spektrum, die nicht auffallen sollen.
Der Neodynium ist ein mehrbandiger Kompressor, wobei die Bänder nicht verschiedene Frequenz-Bereiche abdecken (wie bei üblichen Mehrband-Kompressoren), sondern verschiedene Bereiche der Dynamik - leise Stellen können mit dem Neodynium anders komprimiert werden als laute (bei maximal vier Bändern).
Den Equium ist eine gute Ergänzung zum Firium. Auch wenn ich nicht genau sagen kann was die Unterschiede sind weiss ich doch meistens welchen der beiden ich für einen gegebenen Fall einsetzen möchte.

Des weiteren habe ich ausführliche Tests der im Pilgrim Studio vorhandenen Mikrofon-Vorverstärker vorgenommen, welche sehr aufschlussreiche Ergebnisse lieferten.
Bis jetzt liegen Aufnahmen des Hohner ElectraPiano vor, es sind weitere Vergleiche mit dem Produzenten und Musiker Martin Häne an der akustischen Gitarre geplant.



Dezember 2004


Die wichtigste Neuigkeit ist natürlich diese Website - ofenfrisch im Netz!

Ganz herzlichen Dank geht an den wissenschaftlichen Illustrator und Web-Designer Patrick Lamprecht alias imaginator, welcher das grafische Grundkonzept dieser Site entworfen hat.


Aber auch im tontechnischen Bereich ist in diesem Jahr viel gelaufen:


Im Frühling wurde das digitale System komplett erneuert:
Das etwas veraltete Pro Tools III System wurde mit einem schnellen Mac G5 und Logic Pro 6 ersetzt, der Digidesign 882 ADDA-Wandler musste einem Metric Halo 8228 weichen.

Auf der analogen Seite ist vor allem der Pendulum Audio Quartet als neue Anschaffung zu erwähnen: ein High-End Röhren Channel Strip, dessen Möglichkeiten und Klang unbeschreiblich sind.

Die Mastering-Bandmaschine Studer A 80 wurde von Herrn Baggenstos, einem ehemaligen Mitarbeiter von Studer (welcher unter anderem in den Abbey Road Studios einwöchige Kurse über die Wartung von Bandmaschinen durchführte), von Viertelzoll auf Halbzoll aufgerüstet. Dadurch ist doppelt so viel Band für das Master vorhanden, was ein besseres akustisches Verhalten des Bandes (sprich: fetteren Sound) zur Folge hat.

Eine weitere analoge Neuanschaffung ist der Kult-Hall "Vertical Reverberation System" von Dynacord: ein Hall, der keine Hallfahne liefert, sondern ein Cluster aus kurzen Echos - sehr gut geeignet um Räume zu simulieren. Das sogenannte Haas-Prinzip, auf welchem dieser Hall beruht, erhöht die Ortbarkeit eines Signals, macht also genau das Gegenteil eines normalen Halls, der eher dazu neigt die Abbildung zu verwischen. Kurzum: der Dynacord VRS 23 bietet einen Effekt den kein anderes Gerät liefert.

Der Kompressor Tube Tech CL2A wurde (leider!) verkauft, ebenso der Amek/Neve 9098EQ.


Auf der 'musikalischen Seite' konnten Projekte des Singer / Songwriters Roger Muffler, der Rock-Band The Cracks, der Death-Metaller Eyes See Red, der Hard-Core-Band Noisebleed, des Pop-Produzenten Martin Häne sowie der Hip Hopper Linktiim abgeschlossen werden.
Die experimentelle Folk-Band J. N. Surabya arbeitet an einer neuen CD, und ein eigenes Projekt von René Hatt ist im Entstehen.





© 2017 Pilgrim Studio. Recording, Mixing & Mastering